Erste Prognosen
Wetter-Trend alarmiert: NRW vor Winter-Comeback – Meteorologe spricht von drohender „Eisluft“
Nach viel Schnee und Eis ist das Wetter in NRW fast schon frühlingshaft. Doch der Winter kommt zurück. Wie heftig, ist noch offen. „Eisluft“ könnte für heftigen Frost sorgen.
Hamm – Es war ein winterlicher Start ins neue Jahr 2026: Nach Neujahr gab es in NRW viel Schnee, vor allem das Bergland war über Tage in Weiß gehüllt. Der Schnee blieb vielerorts lange liegen, da es in der ersten Woche bitterkalt wurde. Nachdem die Temperaturen dann plötzlich wieder stiegen, drohte eine gefährliche Glatteis-Lage in NRW. Selbst die Schulen blieben geschlossen. Danach kam recht mildes Wetter mit Regen. Bleibt das so? Die Prognosen sind noch unsicher, fest steht aber: Es wird wieder kälter in NRW. Möglicherweise schwappt sogar eisige Luft zu uns rüber.
Der Wetterumschwung wird viele Fans vom kalten Wetter hart getroffen haben. Temperaturen über 10 Grad sorgten nicht gerade für Winterstimmung – auch wenn solche Wetterlagen in Deutschland inzwischen recht gewöhnlich sind. Trotzdem werden sich wohl viele fragen, wann Schnee und Eis nach NRW zurückkehren. Geht es nach den aktuellen Wetter-Trends, lautet die Antwort: bald. Denn zum Wochenende, 17. und 18. Januar, nimmt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der Hochdruckeinfluss zu und die Luft wird allmählich wieder kühler.
Frost kehrt nach NRW zurück – bringt Eisluft das Winter-Comeback?
Das zeigt sich bereits in der Nacht zu Samstag. Zwischen dem Weserbergland und dem Sauerland tritt leichter Frost bis -1 Grad auf. In der Nacht zu Sonntag gehen die Temperaturen in der Osthälfte und im Bergland auf bis zu -3 Grad herunter. Dann besteht laut den Meteorologen wieder Glättegefahr durch Reif oder überfrierende Nässe. Immer wieder kann es auch neblig werden.
Wintereinbruch mit ganz viel Schnee in NRW – so schön war der Jahresstart 2026




Tagsüber ist es am Wochenende in NRW aber noch recht mild, bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad am Samstag und 5 und 9 Grad am Sonntag. Im Bergland ist es dabei deutlich kühler bei 3 bis 5 Grad. Die Nacht zu Montag, 19. Januar, wird dann flächendeckend in NRW frostig kalt. In Tal- und Muldenlagen sind bis -4 Grad drin.
Im Laufe der neuen Woche sinken die Temperaturen dann weiter. Meteorologe Lars Dahlstrom von Kachelmannwetter erklärt, dass möglicherweise arktische Luft von Osten heranströmt. Derweil befinde sich eine große Hochdruckzone über Osteuropa, die über die Woche erhalten bleiben könnte. Arktische Kaltluft könnte dann zum Ende der neuen Woche weiter nach Westen kommen. Noch seien die Prognosen unsicher. Doch: „Die Eisluft ist in Lauerstellung“, so der Wetter-Experte.
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