Bibber-Wetter
Warnung vor Glätte, Frost und Nebel: Die Nächte in NRW werden eisig
Die Nächte in NRW werden eisig. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte. Auch Frost und Nebel sind nicht ausgeschlossen.
Hamm - Wenn man das Wetter in NRW in den vergangenen Tagen und Wochen beschreiben müsste, kommt man wohl schnell auf das Wort „wechselhaft“ – wenn man nicht gar von einem Wirrwarr reden möchte. Nach einigen extremen Bibber-Tagen mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich folgte eine kurze Zeit, in der es fast schon frühlingshaft warm wurde. Und das Auf und Ab im Januar geht weiter: Die nächsten Tage sind gekennzeichnet von einem Wechselspiel aus sonnigen Tagen und eisigen Nächten. Das lässt Autofahrer und Fußgänger, die zu später Stunde oder am frühen Morgen unterwegs sein müssen, aufhorchen. Das unbeliebte Wort, das einem direkt in den Kopf steigt: Glätte.
Der Januar hat schon so einige Warnungen vor glatten Straßen und Wegen mit sich gebracht. Besonders heftig waren die Prognosen für den 12. Januar. Für diesen Tag sprach der Deutsche Wetterdienst (DWD) gar von „Gefahr für Leib und Leben“. Unter anderem fand kein Präsenzunterricht an der Schulen in Nordrhein-Westfalen statt – eine Entscheidung, die teils auch sehr kritisch gesehen wurde.
Wetter in NRW: DWD warnt vor nächtlicher Glätte
So schlimm wird es nun wohl erstmal nicht werden. Aber: Die Experten des DWD sprechen in ihrem Warnlagebericht für die Nacht auf Mittwoch, 21. Januar, von einer gebietsweisen „Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe“. Darüber hinaus soll es bei Temperaturen von -5 bis -7 Grad zu leichtem bis mäßigem Frost kommen. Auch Nebel „mit Sichtweiten teils unter 150 Metern“ sei nicht ausgeschlossen.
Damit ist die Glättegefahr für diese Woche noch nicht gebannt. Laut dem DWD folgt nach einem überwiegend heiteren bis sonnigen Mittwoch erneut eine Nacht, die „vereinzelt Glätte“ mit sich bringt. Im Westen sollen die Tiefstwerte bei 2 bis -2 Grad liegen, im Osten bei -2 bis -7 Grad. Während am Donnerstag tagsüber die Temperaturen gebietsweise auf 8 Grad klettern, heißt es in der Nacht erneut: Bei 2 bis -5 Grad sollte man die dickste Jacke, die der Kleiderschrank zu bieten hat, auswählen. Die DWD-Experten schreiben außerdem: „In der Nacht zum Freitag von Südwesten zunehmend wolkig bis stark bewölkt. Nur sehr lokal etwas Niederschlag, im Osten und im Bergland aber örtlich mit Glätte.“
Noch etwas zugespitzter ist die Formulierung der Wetter-Fachleute für die Nacht auf Samstag. Denn diese sei „stark bewölkt“, außerdem sei „von Südwesten etwas Regen möglich, dann lokal auch gefrierend mit entsprechender Glättegefahr.“ Als Tiefsttemperaturen werden 1 Grad westlich des Rheins und -5 Grad in Ostwestfalen genannt.
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