Winter-Comeback mit viel Sonne

Frostiger „Christian“ bringt Kältewelle nach NRW – „Nachts wird es fast überall eisig“

Sibirische Luft strömt nach Deutschland. Mit Hoch „Christian“ erwarten Meteorologen eine Kältewelle. Das trifft auch NRW. Mancherorts wird es eisig kalt in der Nacht.

Hamm - „Sonne raus, Temperaturen runter“ – so lautet grob die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die kommende Woche in Deutschland. Hoch „Christian“ hängt über Westrussland und Osteuropa, sein Einfluss reicht bis nach Mitteleuropa. Das bedeutet: Es strömt trockenere und allmählich kältere Luft zu uns. Auch in Nordrhein-Westfalen rauschen die Temperaturen nach fast schon frühlingshaften Werten in der vergangenen Woche wieder nach unten. Das Wetter wird wieder winterlicher.

Die Nächte werden in der kommenden Woche in NRW frostig kalt. Dann muss auch auf den Straßen mit Glätte gerechnet werden. (Symbolbild)

„Mit einer südöstlichen Bodenströmung wird nach und nach kältere Luft aus Osteuropa nach Deutschland geführt“, erklären die Experten vom DWD. Im Osten war die eisige Luft bereits am Wochenende zu spüren. „Je weiter nach Osten und Südosten desto kälter, am mildestens bleibt im äußersten Westen und auf den Inseln“, lautete die DWD-Prognose. Doch auch nach NRW rückte die Kältewelle bereits vor. Es gab Glätte- und Frost-Warnungen für fast das gesamte Bundesland.

„Nachts wird es fast überall eisig“: Kältewelle hat auch Auswirkungen auf NRW

Tagsüber macht sich die sibirische Luft mit Blick auf die Temperaturen zu Beginn der neuen Woche in NRW nur bedingt bemerkbar. Die Höchstwerte am Montag, 19. Januar, liegen laut DWD zwischen 4 und 9 Grad, in höheren Lage um die 2 Grad. Dabei bleibt es meist trocken und sonnig, es weht nur ein schwacher Wind. „In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar, nur vereinzelt Nebel möglich“, so die Prognose der Meteorologen. Es wird leichter Frost erwartet bei Tiefstwerten zwischen 0 und -4 Grad. Nur entlang des Rheins bleibt es womöglich bei +1 Grad frostfrei.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Das Wetter am Dienstag ähnelt dem am Montag. Die Menschen in NRW können sich über Sonne satt freuen – auch am Mittwoch. Doch es wird immer kälter, vor allem in den Nächten. Im Osten von NRW werden in der Nacht zu Donnerstag Temperaturen bis -8 Grad erwartet. Und auch im Westen wird es frostig kalt bis -4 Grad. „Nachts wird es fast überall eisig“, schreibt Wetteronline.

Wie es dann bis zum Ende der Woche aussieht, ist laut den Meteorologen noch unsicher. „Zum Wochenende steigt die Unsicherheit. Atlantiktiefs können dem Westen mildere Luft bis nahe 10 Grad bringen“, heißt es bei Wetteronline. Das zeigt sich auch im 10-Tage-Trend des DWD. Die Nächte scheinen zwar weiterhin leicht frostig zu bleiben, tagsüber könnten die Temperaturen aber wieder etwas ansteigen – inklusive Niederschlag. Im Bergland könnte das für Schnee sorgen. Allerdings ist es hier für eine Vorhersage noch zu früh.

Rubriklistenbild: © IMAGO/imagebroker

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