DWD mahnt zur Vorsicht

Warnung vor Frost, Nebel und Glätte in NRW: Wo man in der Nacht aufpassen sollte

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost und Glätte in NRW. Vor allem nachts drohen gefährliche Stellen auf Straßen und Wegen.

Update vom 18. Januar, 18 Uhr: Nachdem am Wochenende in einigen Regionen Frost und Glätte zurückgekehrt sind, startet auch die neue Woche mancherorts mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt – zumindest in den frühen Morgenstunden. In der Nacht zu Montag, 19. Januar, liegen die Tiefstwerte zwischen +1 und -3 Grad. „Vereinzelt Glätte durch Reif oder gefrierende Nebelnässe“, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Für fast das ganze Bundesland, ausgenommen das Rheinland, gilt eine Glätte-Warnung bis in die Morgenstunden. Es soll trocken bleiben. Allerdings könnte die Sicht eingeschränkt sein. Stellenweise muss mit einer Nebelbildung mit Sichtweiten unter 150 Metern gerechnet werden.

Der DWD warnt vor glatten Straßen in NRW. (Symbolbild)

Der Montag startet dann meist sonnig und trocken bei Höchswerten zwischen 4 und 9 Grad, in höheren Lagen sind maximal 2 Grad drin. Im Laufe der Woche soll es dann immer kälter werden, teilweise in der Nacht bis -8 Grad. Allerdings bleibt uns das sonnige Wetter noch etwas erhalten.

[Erstmeldung] Hamm – Es ist ein Hin und Her mit dem Wetter in Nordrhein-Westfalen: Auf eisige Kälte folgten überraschend milde Temperaturen. Doch jetzt kehrt das Bibbern wieder zurück. Und das macht sich bereits am Wochenende bemerkbar. Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Nacht von Samstag auf Sonntag, 18. Januar, vor Frost und Glätte in großen Teilen von Nordrhein-Westfalen. Wer am späten Abend oder in der Nacht unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig sein. Die Wetterwarnung der Stufe 1 gilt in den betroffenen Gebieten bis Sonntag, 10 Uhr.

Laut dem amtlichen Warnlagebericht des DWD tritt in der Nacht zum Sonntag verbreitet leichter Frost zwischen 0 und minus 3 Grad auf. Nur im Rheinland kann es stellenweise frostfrei bleiben. Zusätzlich besteht stellenweise Glättegefahr, etwa durch Reif oder gefrierende Nebelnässe.

Glätte und Frost in NRW: Diese Regionen sind besonders betroffen

Ein Blick auf die aktuelle Warnkarte des DWD zeigt: Vor allem weite Teile von Westfalen sind von den Warnungen betroffen. Dazu zählen unter anderem das Münsterland, Ostwestfalen, das Sauerland sowie weitere Regionen östlich des Rheins. Im Rheinland, etwa rund um Köln, Düsseldorf und Aachen, ist die Frostgefahr geringer. Dort ist die Karte (Stand: 17. Januar, 18.30 Uhr) noch grün.

Zusätzlich weist der DWD darauf hin, dass sich örtlich Nebel bilden kann – vor allem in Westfalen. In einzelnen Gebieten sind Sichtweiten unter 150 Metern möglich. Auch das kann den Straßenverkehr in der Nacht und am frühen Sonntagmorgen erschweren.

So geht es mit dem Wetter in NRW weiter

Am Sonntag bleibt es nach Auflösung örtlicher Nebelfelder vielerorts heiter bis sonnig und trocken. In Teilen des nördlichen Münsterlands und im östlichen Bergland kann es allerdings auch tagsüber neblig-trüb bleiben. Die Temperaturen erreichen 5 bis 8 Grad, im Bergland und bei Nebel teils nur um 3 Grad, wie der DWD mitteilt.

In den folgenden Nächten wird es erneut kalt: Bis in die kommende Woche hinein erwartet der DWD wiederholt leichten Frost, teils bis minus 5 Grad, in geschützten Lagen sogar darunter. Die Glättegefahr bleibt damit punktuell bestehen – vor allem in den Morgenstunden.

Eine alte Bauernregel im Januar soll übrigens das Wetter für das ganze Jahr voraussagen – wenn man ihr Glauben schenken mag. Ein Tag ist entscheidend.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul / dpa

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