Alte Weisheit

Tag im Januar ist laut Bauernregel entscheidend: Was das Wetter in NRW jetzt über 2026 verrät

Eine alte Bauernregel im Januar soll das Wetter für das ganze Jahr voraussagen – wenn man ihr Glauben schenken mag. Ein Tag ist entscheidend.

Hamm - Nach dem eisigen Winterwochenende wird es in NRW milder – doch Mitte Januar steht ein entscheidender Wetter-Tag bevor. Der Antoni-Tag basiert auf einer Bauernregel und gilt sogar als einer der treffsichersten Tage des Jahres. Die alte Bauernregel „Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt es ein trockenes Jahr“ soll vorhersagen, wie das Jahr wird. Was steckt dahinter?

Mitte Januar soll ein Tag entscheiden, wie es mit dem Wetter 2026 weitergeht – zumindest, wenn man der Bauernregel Glauben schenken mag.

Bauernregeln gibt es viele. Die jahrhundertealten Weisheiten stammen aus der praktischen Erfahrung von Landwirten, die über Generationen hinweg Wetterphänomene und Naturzeichen beobachteten. Für viele Menschen sind sie verlässlich, andere hingegen vertrauen eher auf die Vorhersage von Meteorologen.

Antoni-Tag in NRW: Bauernregel soll Wetter bestimmen – darauf kommt es am 17. Januar an

Mitte Januar steht die nächste alte Weisheit an. Die Antoni-Regel im Detail: Am 17. Januar, dem Namenstag des Heiligen Antonius, entscheidet sich laut jahrhundertealter Bauernweisheit das Wetter für das ganze Jahr. „Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt es ein trockenes Jahr“ – diese Regel soll also bestimmen, ob uns ein regnerisches Jahr bevorsteht.

Aber was steckt dahinter? Trockene und klare Luft Mitte Januar ist an kalte Hochdruckwetterlagen gebunden, wie Wetter-Experten von wetter.de erklären. Laut einer statistischen Auswertung der Experten folgt in sieben von zehn Jahren ein zu trockenes Jahr, wenn zwischen dem 14. und 20. Januar die Sonnenscheindauer überdurchschnittlich hoch ist.

Deutschland versinkt im Schnee: Die Bilder vom Wetter-Chaos im Januar

Das Winter-Wetter hat vor allem den Norden Deutschlands fest im Griff.
Schneesturm „Elli“ fegt über Deutschland und bedeckt vor allem den Norden des Landes mit einer dicken Schneeschicht, wie hier in Bremerhaven.
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitagvormittag (9. Januar) vor orkanartigen Böen im Schwarzwald und auf Helgoland. Schwere Sturmböen drohen auf dem Brocken. Vielerorts, vor allem im Norden, wird vor Schneeverwehungen und starkem Schneefall gewarnt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte in den Mittelgebirgen vor Glatteis. Auch in Bayern bestand am Freitag (9. Januar) die Gefahr von Glatteisregen mit unwetterartigen Auswirkungen.
Deutschland versinkt im Schnee: Die Bilder vom Wetter-Chaos im Januar

Es wird also spannend: Bleibt es weiterhin grau und nass, oder setzt sich doch noch Hochdruckwetter durch? Der DWD meldet für diese Woche in NRW wechselhaftes Wetter mit milder Südwestströmung. Die Experten rechnen mit Temperaturen zwischen 6 und 10 Grad, es soll weiterhin bewölkt bleiben und hin und wieder leicht regnen. Der Antoni-Tag am Sonntag, 17. Januar, soll bedeckt oder trüb ausfallen. „Hier und da etwas Nieselregen“, heißt es in der aktuellen Prognose vom 14. Januar.

Auch für den 9. Januar gibt es eine alte Bauernregel, die, wenn man ihr Glauben schenken mag, Aufschluss über die kommenden Winterwochen in NRW liefern könnte.

Rubriklistenbild: © Thomas Warnack

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