Bis zu Minus 13 Grad
Amtliche Warnungen für ganz NRW: Schneefall, Böen, Frost – und eisige Temperaturen in der Nacht
Das Winterwetter hat auch NRW weiterhin voll im Griff. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Windböen, Frost und Schneefall. Es wird kalt in der Nacht.
Update vom 9. Januar, 19.30 Uhr: Zunächst hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Warnstufe für das bevölkerungsreichste Bundesland sogar aufgehoben. Mittlerweile gelten für ganz NRW amtliche Warnungen vor Schneefall, Windböen und Frost. Die meisten davon gelten bis Samstagmittag. Besonders hart trifft es laut aktueller Prognose das Sauerland sowie einige süd-westliche Kreise und Städte.
„In der Nacht zum Samstag weiter sinkende Temperaturen und bis zum Morgen verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -2 und -6 Grad“, heißt es in der aktuellen Prognose des DWD. Der Samstag soll nämlich noch einmal knackig kalt werden, auch leichter Schneefall und Dauerfrost ist weiterhin möglich. Noch mehr Kälte soll dann der Sonntag bringen. In der Nacht rechnen die Experten nämlich mit mäßigem bis strengen Frost bei -8 bis -13 Grad und Glätte.
Update vom 9. Januar, 11:30 Uhr: Während Sturmtief Elli in Norddeutschland für massive Schneemengen sorgt, bleibt NRW weitgehend verschont. Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnlage für den nördlichen und mittleren Landesteil aufgehoben, da deutliche Plusgrade die Situation entschärfen. Lediglich im Siegerland, bergischen Land und Sauerland gilt noch Warnstufe 2 vor Wind und starkem Schneefall mit möglichem Neuschnee in Höhenlagen, örtlichem Frost und Glätte. Die Warnung bleibt bis Samstag 12 Uhr bestehen.
Update vom 9. Januar, 6.30 Uhr: Der Freitag startet zunächst mit einer Milderung der Wetterlage, berichtet der DWD. Der Schneefall verwandelt sich vielerorts in Regen. Doch das wird sich im Tagesverlauf wohl ändern: „Ab heute Mittag wieder kälter und Neuschnee, Frost und Glätte“, prognostiziert der Wetterdienst.
Am Freitagabend soll sich die Schneefallgrenze wieder bis in tiefe Lagen absenken. „Bis in die Nacht zum Samstag im Bergland verbreitet 5-10, in Staulagen auch 15 cm Neuschnee, dazu auch Schneeverwehungen. In tieferen Lagen ab dem Nachmittag/Abend meist 1-5 cm. Verbreitet Glätte durch Schnee/Schneematsch und Überfrieren“, heißt es in der Vorhersage.
Update vom 8. Januar, 21.50 Uhr: Die Nacht zu Freitag, 9. Januar, bringt kalte Temperaturen nach NRW, bei Werten um 3 und 0 Grad, im Nordosten -1 Grad, im Bergland 0 bis -4 Grad. „In der Nacht zum Freitag von Südwesten nordostwärts über das Land ausgreifende, teils kräftige Niederschläge. Dabei im Südwesten rasch auf über 600 m ansteigende Schneefallgrenze“, heißt es in der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
In Richtung Rothaargebirge sowie im äußersten Osten und Nordosten des Bundeslandes sind 5 bis 10, lokal um 15 Zentimeter Neuschnee in 6 Stunden (Unwetter) nicht ausgeschlossen, heißt es. Vereinzelt könne es auch zu Schneeverwehungen kommen. Im Bergland ist laut der Experten Vorsicht geboten. In Senken und Tälern soll auch gefrierender Regen mit Glatteis möglich sein. Für einige südliche und östliche NRW-Städte und Kreise gilt eine amtliche Warnung vor markanter Glätte und Schneefall bis Freitag 9 Uhr (Stand Donnerstag, 21.50 Uhr).
Und damit nicht genug: Die Nacht soll auch stürmisch werden. „Dabei in der Südhälfte starke Böen bis 60 km/h (Bft 7), im Bergland sowie dem Aachener Raum stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8)“, heißt es laut DWD. Stürmisch soll es auch am Freitagmorgen weitergehen. Der DWD hat für viele Teile von NRW – darunter vor allem einige nördliche, östliche und südliche Städte und Kreise eine amtliche Warnung vor Windböen herausgegeben, diese gilt zunächst bis Freitag, 9 Uhr (Stand Donnerstag, 21.50 Uhr).
Schneesturm steuert auf NRW zu – erste Städte reagieren auf Warnung
Update vom 8. Januar, 19.15 Uhr: NRW steht vor einem extremen Wintereinbruch durch das Tief Elli, das am Wochenende Schnee, Sturm und gefährliche Glätte mit sich bringt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) herrscht am Freitag zwar noch Tauwetter mit bis zu fünf Grad plus, doch der Wind nimmt bereits zu und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde.
Die Temperaturen stürzen laut der Experten am Freitagabend drastisch ab. Am Samstag und Sonntag wird es in ganz Nordrhein-Westfalen durchgehend frieren, mit Tagestemperaturen von bis zu minus sieben Grad und nächtlichen Tiefstwerten von bis zu minus 13 Grad.
Erste Reaktionen auf Wetterlage in NRW – Schulen reagieren
Die extremen Wetterbedingungen führen bereits zu ersten Reaktionen. Einige Grundschulen in Düsseldorf und Umgebung haben den Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder am Freitag zur Schule schicken oder zu Hause lassen. Ein Sprecher des Schulministeriums verwies auf eine bestehende Regelung, nach der Eltern bei plötzlich auftretenden extremen Witterungsverhältnissen selbst entscheiden können, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt.
Der Kreis Paderborn appellierte angesichts der erwarteten Glätte und des stürmischen Windes an die Bevölkerung, Autofahrten möglichst zu vermeiden. Falls dies nicht möglich sei, sollten Autofahrer langsamer fahren und größere Abstände zum Vorausfahrenden einhalten. Besondere Vorsicht sei auf Brücken, abschüssigen Straßen und im Schatten geboten. Fußgänger werden daran erinnert, festes Schuhwerk zu tragen, um Stürze zu vermeiden.
Kälte trifft obdachlose Menschen hart – NRW-Stadt reagiert
Besonders hart trifft die extreme Kälte obdachlose Menschen. Um Kältetote und Verletzungen zu verhindern, hat die Stadt Dortmund zusätzliche Notschlafplätze für diejenigen eingerichtet, die bislang im Freien übernachten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass niemand der lebensbedrohlichen Kälte schutzlos ausgeliefert ist. „Niemand muss in Dortmund im Freien übernachten“, teilte die Ruhrgebietsstadt mit.
Schneesturm steuert auf NRW zu: „Unnötige Fahrten vermeiden“
Update vom 8. Januar, 15 Uhr: In Teilen von Nordrhein-Westfalen warnt der DWD von Donnerstagabend, 8. Januar, bis Freitagmorgen vor Schneefall. Betroffen ist der Nordosten des Bundeslandes. Die Meteorologen erwarten fünf bis zehn Zentimeter Schnee, in Staulagen bis 15 Zentimeter. „Verbreitet wird es glatt“, warnen die Experten. Auch die Sichtweite könnte eingeschränkt sein. Der DWD empfiehlt: „Verhalten im Straßenverkehr anpassen, Verzögerungen und Behinderungen einplanen, unnötige Fahrten im Straßenverkehr vermeiden.“
Betroffen sind (Stand 15 Uhr) folgende Regionen in NRW:
- Kreis Minden-Lübbecke
- Kreis Lippe
- Kreis Höxter
- Kreis Paderborn
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Olpe
- Kreis Siegen-Wittgenstein
- Märkischer Kreis
- Oberbergischer Kreis
Für die angrenzenden Landkreise und Städte sowie für den Süden von NRW gilt eine Warnung vor leichtem Schneefall bis Freitagmorgen. Der Großteil der Gemeinden bleibt jedoch vorerst verschont. Hier hat der DWD keine Warnungen herausgegeben.
Update vom 8. Januar, 11 Uhr: Noch zeigt sich das Wetter in NRW von seiner ruhigen Seite. Während der Norden von Deutschland mitten im Winterchaos ist, erwartet Meteorologe David Bötzel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in den meisten Regionen in NRW am Donnerstag nur Regen. Lediglich im Nordosten wird Neuschnee erwartet, etwa im Mindener Land und im Hochsauerland. Dort kann es dann auch glatt werden, ebenso in Regionen, in denen der Schnee in Regen übergeht. Gefrierender Regen ist möglich. Anders sieht die Lage am Freitag aus.
Bis Freitagmittag soll die Schneefallgrenze in NRW wieder sinken, es wird kälter. Neuschnee wird erwartet, möglicherweise auch in tieferen Lagen. Bis in die Nacht zum Samstag fällt im Bergland fünf bis zehn Zentimeter, in Staulagen bis 20 Zentimeter Neuschnee. Besonders gefährlich wird es dann in Kombination mit dem erwarteten Sturm. Die Meteorologen warnen vor Schneeverwehungen.
Schwere Schneeverwehungen befürchtet
[Erstmeldung] Hamm - Das war’s noch nicht mit der weißen Pracht in NRW. Neue Schneeschauer kündigen sich zum Ende der Woche an, zudem könnte es sehr stürmisch werden. Meteorologen fürchten schwere Schneeverwehungen. Vorher muss zudem noch mit Glatteis gerechnet werden. „Es wird definitiv eine brenzlige Wetterlage werden“, sagt Meteorologin Verena Leyendecker von Wetteronline. So wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen.
Bereits am Mittwoch, 7. Januar, werden von Westen her neue Schneefälle aufkommen, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Diese sollen am Nachmittag den Osten von NRW erreichen. Ein bis fünf Zentimeter Neuschnee sind drin, in Staulagen bis zehn Zentimeter. „Insbesondere im Bergland muss zudem teils mit Schneeverwehungen gerechnet werden“, warnen die Meteorologen. Auch in der Nacht zu Donnerstag wird zeitweise leichter Schneefall erwartet.
Wintereinbruch mit ganz viel Schnee in NRW – so schön war der Jahresstart 2026




Westlich des Rheins kann es dann gefährlich werden. Zum Morgen hin geht der Schnee in Regen über, es besteht Glatteis-Gefahr. Ähnlich sieht es dann tagsüber aus. Im Südwesten von NRW wird in tiefen Lagen Regen erwartet, im Bergland sowie im äußersten Nordosten hingegen Schnee. „Vor allem zwischen den Übergängen von Schnee zu Regen zeitweise auch gefrierender Regen mit Glatteis nicht ausgeschlossen“, so der DWD. Es wird etwas milder. Während die Höchstwerte am Mittwoch noch bei -1 bis +1 Grad lagen, sind am Donnerstag bis 4 Grad am Rhein drin. In Ostwestfalen und dem Hochsauerland bleibt es bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt.
Auch in der Nacht zu Freitag ist Vorsicht auf den Straßen in NRW geboten. Weiterhin kann es in einigen Regionen zu gefrierendem Regen oder Schnee mit Glätte kommen. Außerdem wird es immer stürmischer. Am Freitag, 9. Januar, gibt es dann im Flachland zunächst Regen und nur im Bergland Schnee. Ab dem Nachmittag rechnet der DWD aber auch in tieferen Lagen wieder mit Flocken. „Wo genau was herunterkommt, ist noch nicht ganz klar und hängt auch von der Temperaturverteilung ab“, so Leyendecker. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 7 Grad, im Tagesverlauf soll es aber wieder kälter werden.
„Frischer bis starker Südwestwind mit verbreitet stürmischen Böen, teils auch Sturmböen. Im Bergland schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen“, so die DWD-Prognose für Freitag. „Auf den Bergen kommen Schnee und Sturm zusammen, sodass es massive Schneeverwehungen geben kann. Wenn das wirklich so kommt, empfiehlt es sich, zu Hause zu bleiben“, warnt Leyendecker.
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