Sturmböen angekündigt
NRW steht „wilder Wetter-Mix“ bevor: Es wird kalt, glatt und stürmisch – mit Schnee
Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter in NRW unbeständig. Zu Schnee, Kälte und Glatteis gesellen sich nun auch stürmische Böen.
Update vom 6. Januar, 20.46 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat sich zu den am Mittwoch, 7. Januar, zu erwartenden Schneemengen geäußert. Demnach soll es im Westen NRWs mit dem Schneefall losgehen, über den Tag hin wird dann auch der Osten erreicht. Bis zum Abend ist mit 1 bis 5 Zentimetern Neuschnee zu rechnen, in Staulagen – etwa vor Mittelgebirgen – sogar mit bis zu 10 Zentimetern. Auch in der Nacht zu Donnerstag soll es noch schneien. Am Donnerstagmorgen wandelt sich der Schnee dann zu Regen und es besteht Glättegefahr.
[Erstmeldung] Hamm – Seit Jahresbeginn ist das Wetter in NRW ziemlich ungemütlich. Glätte, Frost und Schneeschauer prägten die erste Januarwoche. Dieser Trend wird wohl auch in den kommenden Tagen nicht abbrechen – eher müssen sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen noch ein bisschen wetterfester anziehen.
Wetter bleibt unbeständig: Zu Schnee und Glatteis gesellen sich stürmische Böen und Eisregen
Schon am Mittwoch, 7. Januar, zieht von Westen her wieder neuer Schnee ins Bundesland, erklärt Niklas Weise, Meteorologe von Wetteronline, im Gespräch mit wa.de. Am Vormittag soll es im Münsterland und westlich vom Rhein leichten Schnee geben, der im Laufe des Nachmittags dann auch die östliche NRW-Hälfte erreichen wird. „In den bergigen Regionen wird es etwas mehr, im Flachland fallen wahrscheinlich nur ein paar Flocken“, so Weise. Die könnten aber dennoch ausreichen, um die Erde ein wenig „anzuzuckern“. Dazu kommt Dauerfrost bei -1 bis -6 Grad im Bergland, während im Flachland Höchstwerte von -1 bis 1 Grad erreicht werden.
Aber auch an den darauffolgenden Tagen bleibt die Unbeständigkeit. „Ab Donnerstagabend wird es richtig spannend“, sagt Weise. Denn für die Nacht auf Freitag kündige sich ein „kräftiges Sturmtief“ an. Das sorge zum einen für stürmische Windböen am Freitag, zum anderen aber auch für etwas höhere Temperaturen, bei Höchstwerten zwischen 2 und 6 Grad. Diese sorgen zunächst dafür, dass am Freitag wohl kein Schnee fallen wird. Allerdings erhöhe sich dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, dass Eisregen fällt. „Dann gibt es wieder Glatteis-Gefahr“, warnt Weise besonders mit Blick auf den morgendlichen Berufsverkehr.
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Mit Blick zum Wochenende hin fallen die Temperaturen auch schon wieder – bis Samstag werde sich auch der Schnee wohl wieder durchsetzen. „Das wird wirklich ein wilder Wetter-Mix“, sagt Weise mit Blick auf die komplexe Lage der kommenden Woche. Was danach kommt, sei aktuell noch nicht genau zu prognostizieren. Da hilft wohl nur warm anziehen und abwarten.
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