Phänomen im Winter

Vollmond im Februar 2025 – wann der „Schneemond“ am Himmel erstrahlt

Der Februar-Vollmond wird „Schneemond“ genannt. Doch weshalb eigentlich? Und wann kann man den zweiten Vollmond des Jahres am besten beobachten?

Hamm - Der Vollmond ist ein Naturphänomen, das eine enorme Faszination auf uns Menschen ausübt. Sei es der bloße, majestätische Anblick, der zuletzt am 13. Januar einige Blicke in den Nachthimmel gelenkt hat. Sei es die Tatsache, dass viele Menschen während Vollmondnächten nicht schlafen können. Oder seien es gruselige Schauergeschichten, die an zwielichtigen Orten unter dem Vollmond stattfinden: Kalt lässt die runde leuchtende Scheibe kaum jemanden. Mit dem Schneemond steht im Februar auch schon der zweite Vollmond des Jahres an.

Vollmond im Februar 2025 – wann der „Schneemond“ am Himmel erstrahlt

Der Termin für den Schneemond ist der 12. Februar. Die besten Chancen, ihn zu sehen, hat man unmittelbar nach Sonnenuntergang. Das wird an diesem Tag etwa zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr der Fall sein. Wie wetter.de berichtet, wird der Schneemond eigentlich bereits gegen 15 Uhr seinen Höhepunkt erreichen. Da es zu dieser Tageszeit aber noch hell ist, eignen sich die frühen Abendstunden besser, um ihn zu beobachten. Generell gibt es aber auch Momente, an denen der Mond bereits tagsüber zu sehen ist.

Laut wetter.de wird der zweite Vollmond des Jahres als „Schneemond“ bezeichnet, weil der Februar in der Nordhalbkugel besonders oft von starken Schneefällen betroffen ist. „Schon indigene Völker Nordamerikas und europäische Bauernkalender führten diesen Namen, da der Winter in dieser Zeit oft seinen Höhepunkt erreicht“, heißt es weiter. Generell verraten die Namen der verschiedenen Vollmonde einiges über die Geschichte der Welt.

Der Schneemond ist der zweite Vollmond des Jahres.

„Malerische Namen wie der ‚Schneemond‘ im Februar, der ‚Erdbeermond‘ im Juni oder der ‚Erntemond‘ im September haben selbstredend keinen astronomischen Hintergrund, sondern geben uns einen Eindruck davon, was das Leben der Menschen zu früheren Zeiten prägte“, erklärt Dr. Björn Voss auf der Homepage des Planetariums Hamburg. Der Direktor der Anlage geht noch weiter darauf ein: „Als es noch keine modernen Kalender oder Uhren gab, war der Mond eine wichtige zeitliche Orientierungsgröße. Seine Phasen strukturierten das Jahr und die Monate. So bekam er manch hübsche Bezeichnung, die mit dem Wetter, der Flora und Fauna oder Bräuchen in Verbindung stand.“

Vollmond im Februar: Er ist nicht nur als Schneemond bekannt

Übrigens gibt es noch weitere Namen, unter denen der Vollmond im Februar bekannt ist. Weniger gebräuchlich als „Schneemond“ sind beispielsweise die Bezeichnungen „Sturmmond“, „Hungermond“, „Narrenmond“ oder „Taumond“.

Dr. Björn Voss verrät in seinem Sternenpodcast auch, dass wir mit dem Schneemond nicht den letzten Vollmond des Winters erleben werden. „Der finale Wintervollmond der scheidenden Jahreszeit erwartet uns erst am 14. März“, erklärt der Direktor des Planetariums Hamburg. Und dieser Vollmond wird direkt noch eine Besonderheit mitbringen: Es wird zu einer totalen Mondfinsternis kommen. Das nächste Phänomen soll dann direkt am 29. März folgen: eine partielle Sonnenfinsternis.

Rubriklistenbild: © IMAGO / 7aktuell

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