Himmelsspektakel

„Wintermond“: Warum es sich lohnt, den ersten Vollmond im Januar 2025 zu beobachten

Der erste Vollmond des Jahres, auch „Wolfsmond“ genannt, präsentiert sich in seiner vollen Größe. Ein Blick in den Himmel lohnt sich.

Hamm - Monat für Monat kehrt er zurück: der Vollmond. Einige Menschen messen dem Himmelsspektakel eine besondere Bedeutung bei. Andere klagen einfach über schlechten Schlaf. Wann genau ist der Vollmond im Januar am Himmel zu sehen? Und welche Bedeutung hat der erste volle Mond des Jahres?

Erster Vollmond 2025: Beim „Wintermond“ im Januar lohnt sich ein Blick in den Himmel

Am 13. Januar 2025 stand der sogenannte „Wintermond“ am Himmel. In voller Pracht zeigte er sich Montagnacht um 23.27 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond seine größte Helligkeit erreicht. Björn Voss, Direktor vom Hamburger Planetarium, berichtet, dass es sich durchaus lohnen kann, für den Vollmond länger wach zu bleiben und den Blick in den Nachthimmel zu richten. Zunächst könne man den Mond nahe dem Stern Pollux im Sternbild Zwillinge betrachten. Er gilt als hellster Stern im Sternbild.

„Im Lauf der Stunden können wir verfolgen, wie der Mond nur knapp an Mars vorbeiwandert“, so Björn Voss. Wer lieber früh ins Bett geht, kann trotzdem etwas von dem Himmelsspektakel erleben: „Wir müssen keine Nachtschwärmer sein, um die enge Begegnung der beiden Himmelskörper nicht zu verpassen. Denn auch wenn sie sich um 5 Uhr morgens am 14. Januar am nächsten stehen, lohnt sich der Blick zum Himmel selbst zwei Stunden später gegen 7 Uhr noch immer.“

Der Vollmond im Januar ist am 13. Januar zu sehen.

Vollmond im Januar: Auch als „Wolfsmond“ und „Wintermond“ bekannt

Der Vollmond wird in einigen Kulturen auch „Wolfsmond“ genannt. Diese Bezeichnung trägt der Januar-Vollmond dank der indigenen Völker Nordamerikas. Sie konnten zu dieser Zeit im Jahr vermehrt das Heulen von Wölfen in ihren Siedlungen hören, wie wetteronline.de erklärt.

Im deutschen Sprachraum wurde der erste Vollmond des Jahres hingegen auch „Hartung“ genannt. Der Begriff leitet sich laut wetteronline.de von „Hartmond“ ab. Grund für diesen Begriff sei der Boden, der zu dieser Jahreszeit oft hart gefroren ist. Meist wird der Mond im Januar aber einfach „Wintermond“ genannt.

Der Sonne gehört der Tag, dem Mond die Nacht. Aber hin und wieder ist der Mond auch tagsüber am Himmel zu sehen. Grund dafür ist seine Umlaufbahn.

Rubriklistenbild: © M.Pellinni / Imago

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