Zwischen Hauptbahnhof und Stadthafen
Bombenverdacht in Münster: Sperrung und Evakuierung sind nicht notwendig
Es gab erneut Bombenverdacht in Münster. Am 18. Januar kam die Entwarnung: Da es sich nur um harmlose Reste einer Bombe handelt, muss nicht evakuiert werden.
Münster - Es gab einen neuen Blindgänger-Verdacht in Münster – zwischen Hauptbahnhof und Stadthafen. Nach Angaben der Stadt haben Kampfmittelüberprüfungen an der Emdener Straße nahe der Innenstadt einen Hinweis auf eine Weltkriegsbombe ergeben. Am 18. Januar kam von der Feuerwehr eine gute Nachricht: Es ist keine Evakuierung notwendig.
Bombenverdacht in Münster: Sperrung und Evakuierung sind nicht notwendig
Bei der Freilegung des Verdachtspunkts an der Emdener Straße stellte sich heraus, dass es sich um einen sogenannten Bodendetonierer handelte. Heißt: Die Bombe war bereits in der Vergangenheit hochgegangen. In Erdreich befinden sich somit nur noch harmlose Reste. Eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld ist nicht erforderlich.
Die Stadt hatte für den Fall aller Fälle bereits den Evakuierungsradius veröffentlicht. Darin befand sich auch ein Teil des Hansarings und ein Abschnitt der Wolbecker Straße. Im Süden endete das Gebiet am Stadthafen.
In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich Meldungen über mögliche Blindgänger im Stadtgebiet von Münster. Anfang Dezember 2023 gab es innerhalb kurzer Zeit zweimal Fehlalarm. Am Aasee fand der Kampfmittelräumdienst statt einer alten Bombe nur „zivilen Schrott“. Auch im Geistviertel nur wenige Tage später war aus demselben Grund eine Entschärfung nicht nötig.
Sprengstoff, Zünder und Bomben – zu Besuch beim Kampfmittelräumdienst




Soest erlebte im September in einem Wohngebiet die „aufwändigste Kampfmittelräumung in Soest in der Nachkriegszeit“. Die Aktion dauerte viele Stunden und betraf zahlreiche Anwohner. Für einen Grabungsschacht mussten zwei Reihenhäuser vorab durch ein Bauunternehmen gesichert und ausgesteift werden.
Rubriklistenbild: © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild
