Kampfmittelräumdienst
Entwarnung in Münster: Kein Blindgänger – und keine Evakuierung
Entwarnung in Münster. Bei dem Blindgängerverdacht in der Offenbergstraße handelt es sich nicht um eine Bombe. Eine Evakuierung ist daher nicht nötig.
Update vom 6. Dezember, 9.13 Uhr: Entwarnung in Münster. Statt „Die Maßnahmen laufen“ teilte die Feierwehr mit: „Die Maßnahmen sind beendet.“ Und das schneller als gedacht. Denn der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung habe nur „zivilen Schrott“ gefunden. Das bedeutet: Eine Evakuierung muss nicht stattfinden.
Bombenverdacht in Münster: Altenheim und Schule von möglicher Evakuierung betroffen
[Erstmeldung] Münster – In Münster (NRW) könnte eine weitere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich entdeckt worden sein. „Kampfmittelüberprüfungen in der Offenbergstraße haben Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben“, heißt es. Ein Altenheim sowie eine Realschule würden sich in einem potenziellen Evakuierungsbereich befinden. Bald schon klärt sich, ob es sich tatsächlich um einen Blindgänger handelt.
Verdachtspunkt wird in Münster am 6. Dezember freigelegt
„Der Verdachtspunkt wird am Mittwoch, 6. Dezember, freigelegt. Erst dann wird sich klären, ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld erforderlich ist“, erklärt die Stadt Münster.
Altenheim wäre von Evakuierung in Münster betroffen
In einem möglichen Evakuierungsradius von 250 Metern um den Verdachtspunkt liegt das Altenheim Friedrichsburg. „Die Friedrichsburg wird die Bewohnerinnen und Bewohner am 6. Dezember vorsorglich in anderen Einrichtungen unterbringen“, heißt es. Zudem wäre auch die Erich-Klausener-Schule von einer Evakuierung betroffen. „Die städtische Realschule wird die rund 600 Schülerinnen und Schüler an dem Tag daher im ‚Homeschooling‘ unterrichten“, heißt es.
Sprengstoff, Zünder und Bomben – zu Besuch beim Kampfmittelräumdienst




„Falls ein Kampfmittel gefunden wird und in der Folge eine Evakuierung und Sperrungen notwendig werden, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf der Website www.muenster.de, via Social Media und die Warn-App ‚NINA‘“, erklärt die Stadt Münster weiter. Darüber hinaus werde eine Betreuungsstelle im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland eingerichtet, sollte es tatsächlich zu einer Evakuierung kommen.