Kampfmittelüberprüfung

Entwarnung in Münster: Bombenverdacht nicht bestätigt

Der Blindgänger-Verdacht in Münster hat sich nicht bestätigt. Es sei einmal mehr nur zuviler Schrott gefunden worden.

Update vom 14. Dezember, 11.05 Uhr: Die Stadt Münster gibt Entwarnung: „Die Hinweise auf einen möglichen Blindgänger in der Kerkerinckstraße haben sich nicht bestätigt.“ Bei der Freilegung des Verdachtspunkts am Donnerstagvormittag sei lediglich ziviler Schrott im Erdreich gefunden worden, teilte die Stadt mit.

Bombenverdacht in Münster: Möglicher Blindgänger wird freigelegt

[Erstmeldung] Münster - Nachdem es sich Anfang Dezember bei einem Blindgänger-Verdacht in Münster (NRW) um „zivilen Schrott“ handelte, gibt es nun einen weiteren Bombenverdacht in der Uni-Stadt. Immer wieder kommt es zu Freilegungen in Münster, da die Stadt im zweiten Weltkrieg stark bombardiert wurde. Wie die Stadt mitteilt, haben Kampfmittelüberprüfungen im Zuge des Glasfaserausbaus im Geistviertel in der Kerkerinckstraße Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben.

Möglicher Blindgänger in Münster – bei Glasfaserausbau im Geistviertel entdeckt

Aus diesem Grund wird der Verdachtspunkt am Donnerstag, 14. Dezember, freigelegt. Erst dann wird klar sein, ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld notwendig ist.

Dieser Bereich wäre in Münster von einer Evakuierung betroffen gewesen.

Stadt informiert über mögliche Evakuierung und Sperrungen

Falls die Einsatzkräfte ein Kampfmittel finden, informieren Stadt und Feuerwehr die Bevölkerung über die Website, Social Media und die Warn-App „NINA“ über Evakuierung und Sperrungen. Es soll in diesem Fall auch Lautsprecherdurchsagen in den zu evakuierenden Bereichen geben.

Rubriklistenbild: © Thomas Frey/dpa

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