Prognose für Mitte November
Wetter-Umschwung in NRW – doch Trend zeigt danach abrupten Absturz
Die neue Woche begann in NRW heiter und meist trocken. Ein Wetter-Umschwung steht bevor – mit bis zu 19 Grad. Danach rauschen die Temperaturen aber wieder in den Keller.
Hamm - Während die Schlagzeilen zuletzt geprägt waren von ersten Schnee-Prognosen und „Jahrhundertwinter“-Androhungen, zeigte sich das Wetter in NRW von seiner ruhigen Spätherbst-Seite. Erster Nachtfrost, tagsüber milde Temperaturen, hin und wieder Schauer und Nebel. Doch: „Änderung ist in Sicht“, sagen die Experten von Wetteronline. NRW steht in dieser Woche ein Umschwung bevor – wenn auch nur für kurze Zeit.
Wann kommt er denn nun, der Winter 2025/2026? Ein richtiger Kälteeinbruch mit frostigen Temperaturen lässt in NRW noch auf sich warten. Das ist auch nicht ungewöhnlich. Ein kurzer Rückblick: Im November 2024 gab es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erst zum Ende des Monats einen Temperatursturz inklusive Schnee im Bergland. Nur wenige Tage später konnten sich die Menschen am Niederrhein dann über fast 19 Grad freuen. Ein kurzes Winter-Intermezzo.
Bis zu 19 Grad am Donnerstag in NRW – dann folgt ein Temperatursturz
Und solch vergleichbar hohe Temperaturen, wie vor einem Jahr am Niederrhein, erwarten die Meteorologen auch in dieser Woche in NRW. Tag für Tag steigen die Höchstwerte. Am Dienstag, 11. November, wenn die Jecken die Karnevalshochburgen unsicher machen, werden am Rhein bis zu 15 Grad erwartet. Dazu am Vormittag noch etwas Sprühregen, später dann trocken. Am Mittwoch erwartet die Menschen in NRW dann ein Mix aus Sonne und Wolken, kein Regen und 12 bis 18 Grad. Nur im Hochsauerland bleibt es mit maximal 10 Grad noch recht frisch.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW




Am Donnerstag klettern die Temperaturen mancherorts dann auf bis zu 19 Grad. Dazu soll es laut DWD anfangs heiter und trocken sein, gegen Mittag muss mit stärkerer Bewölkung und ein paar Tropfen Regen gerechnet werden. Der November wird also in dieser Woche noch zum „Goldenen Herbst“, wenn auch nur für wenige Tage. Denn ab Freitag, 14. November, rauschen die Temperaturen laut 10-Tage-Trend vom DWD wieder nach unten. Das Niederschlagsrisiko steigt.
Laut Trend nähern sich die Temperaturen dann in den Nächten ab dem Wochenende dem Gefrierpunkt. Tagsüber scheinen sich die Höchstwerte um die 10 Grad einzupendeln, in Hochlagen werden sie vermutlich noch einmal deutlich darunter liegen. Laut Meteorologe Dominik Jung berechnet das europäische Modell (ECMWF) ab Freitag mit einem massiven Vorstoß polarer Kaltluft aus dem Norden. Die Schneehöhenkarten würden bereits erste weiße Flächen zeigen, unter anderem im Sauerland. Dies sei allerdings noch unsicher.