Session 2025/2026 beginnt
Der 11.11. in Köln: Partys, Anreise, Regeln und Sperrungen beim Karnevalsauftakt
Wenn am 11.11. um 11.11 Uhr die neue Karnevalssession eröffnet wird, steht Köln Kopf. Tausende Besucher strömen in die Domstadt. Sperrungen, Anreise und Regeln im Überblick.
Köln - Jährlich dreht sich vom 11.11. bis zum Aschermittwoch in Köln alles um den „Fastelovend“, die fünfte Jahreszeit, die jährlich Zigtausende von Besuchern aus aller Welt in die Domstadt zieht. Das Motto für die Saison 2025/2026 lautet: „ALAAF – Me dun t för Kölle!“ Wer diesen besonderen Tag vor Ort miterleben möchte, sollte sich gut vorbereiten. wa.de hat den Überblick für alle Karnevalsfreunde.
Der Kölner Karneval startet traditionell am 11. November um 11.11 Uhr. An diesem Datum zur festgelegten Uhrzeit beginnt die jecke Saison: Der Countdown läuft und die ersten Jecken versammeln sich in der Kölner Innenstadt, um das Spektakel zu erleben – dieses Jahr an einem Dienstag. Auch in weiteren Teilen der Stadt wird am 11.11. bereits am Vormittag in den Kneipen und auf den Straßen kräftig gefeiert. Der Rosenmontagszug mag zwar noch einige Monate weit entfernt sein, doch dieser Tag gibt den Startschuss für die gesamte Saison.
Karneval in Köln: Der Auftakt am 11.11. um 11.11 Uhr
Zahlreiche Orte im Herzen von Köln werden während des Karnevalsauftakts zum Zentrum der Feierlichkeiten. Besonders beliebt sind der „Alter Markt“, „Heumarkt“, „Zülpicher Platz“ und die Altstadt-Gassen. Wer sich auf die Straße begibt, wird unweigerlich in das bunte Getümmel gezogen.
Während des Kölner Karnevals kommt es bereits ab 6 Uhr morgens zu umfangreichen Straßensperrungen, Halteverbote und Verkehrsbehinderungen, insbesondere rund um die Umzugsstrecken oder die „Zülpicher Straße“. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich auf eine frühzeitige Anreise einstellen, da die Parkmöglichkeiten rund um die Innenstadt begrenzt sind. Öffentliche Verkehrsmittel sind die beste Wahl: S-Bahn, U-Bahn und Busse fahren während des Karnevals besonders häufig. Die Stadt empfiehlt, den Karnevalstransportplan der Kölner Verkehrsbetriebe zu studieren und sich rechtzeitig nach den Umleitungen zu erkundigen.
Wer sich Sorgen macht: Die festgelegten Sicherheitsmaßnahmen
Wer den Kölner Karneval erleben möchte, sollte sich von den touristischen Hotspots nicht abschrecken lassen. Denn abseits der bekannten Plätze gibt es auch ruhigere Orte. Zum Beispiel ist der „Neumarkt“ eine beliebte Anlaufstelle für die Einheimischen, um das Feiern in kleinerer Runde zu genießen. Etwas abgelegener und trotzdem beliebt sind die „Uniwiesen“. Auch das „Belgische Viertel“ hat während des Karnevals seinen eigenen Charme und bietet viele Cafés, Bars und Kneipen, in denen die Jecken in entspannter Atmosphäre feiern können.
Weiberfastnacht 2025 in Köln – die Bilder vom Straßenkarneval




Am Stadthaus Deutz wird eine zentrale Einsatzleitung koordiniert, bei der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Abfallwirtschaft und die Verkehrsbetriebe zusammenarbeiten. Das Jugendamt und das Ordnungsamt führen Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass keine alkoholischen oder tabakhaltigen Produkte an Minderjährige verkauft werden. Auch der Verkauf von Lachgas ist verboten.
Karnevalsauftakt am 11.11. in Köln: Regeln für das Kwartier Latäng
Im Kwartier Latäng – Kölns Studentenviertel an der Zülpicher Straße – gibt es eine Anlaufstelle des Jugendamtes, in der rund 40 Mitarbeitende von 9 bis 23 Uhr für Unterstützung sorgen. Streetworker sind ebenfalls unterwegs, um den Feiernden bei Bedarf zu helfen und medizinische Betreuung zu vermitteln. Mehrere Unfallhilfsstellen sowie ein temporäres medizinisches Versorgungszentrum am Berufskolleg Humboldtstraße sorgen für schnelle Hilfe im Notfall. Zusätzlich sind Rettungsdienste mit zusätzlichen Fahrzeugen unterwegs. Das Projekt EDELGARD bietet von 10 bis 1 Uhr mobile Hilfe für Menschen, die sich belästigt oder bedroht fühlen.
Zwischen 8 und 22 Uhr gilt ein Glasverbot in großen Teilen der Innenstadt und im Kwartier Latäng, um Verletzungen durch zerbrochene Flaschen zu vermeiden. Kontrollen an den Sperrzonen und über 770 Müllbehälter sowie 33 Glascontainer sorgen dafür, dass Glasflaschen sicher entsorgt werden können. Die Grünflächen werden durch Absperrungen und verstärkende Bodenplatten geschützt.
Im Kwartier Latäng gibt es feste Zugangspunkte und ein Kontrollsystem, das den Zutritt auf Basis der maximalen Besucherzahl regelt. Bei Erreichen der Kapazität werden die Eingänge vorübergehend geschlossen. Es gelten zusätzliche Regelungen, wie das Verbot von Glasflaschen und sperrigen Gegenständen. (von Sina Szodrak)