3 Tipps

„Happy Huhn“-Experte Robert Höck: So gelingt die artgerechte Hühnerhaltung garantiert

Häftlinge hegen Hühner
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Hühner sind Allesfresser, daher sollte ihr Futter ausgewogen sein.

Robert Höck vom beliebten YouTube-Kanal „Happy Huhn“ kennt die häufigsten Anfängerfehler bei der Hühnerhaltung. Seine drei goldenen Regeln helfen jedem Einsteiger, alles richtigzumachen.

Der YouTube-Kanal „Happy Huhn“ von Robert Höck hat sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für Hühnerfreunde entwickelt. Der passionierte Experte teilt dort sein umfangreiches Wissen über die artgerechte Geflügelhaltung und gibt praktische Ratschläge für Einsteiger und Fortgeschrittene.

In seinem beliebten Format hat der Hühner-Profi drei entscheidende Grundpfeiler für eine erfolgreiche Hühnerhaltung identifiziert: die Wahl der geeigneten Rasse, die durchdachte Planung von Stall und Freilauf sowie eine ausgewogene Ernährung. Diese Kernbereiche bilden das Fundament für gesunde, glückliche Hühner und eine ertragreiche Eierproduktion.

Wer sich für die eigene Hühnerhaltung interessiert, sollte diese drei Bereiche von Anfang an richtig angehen. Denn nur mit der richtigen Vorbereitung wird das Abenteuer Hühnerhaltung zu einem vollen Erfolg.

1. Hühnerrassen

Bei der Rassenwahl sollten Halter besonders sorgfältig vorgehen, da sie maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg der Hühnerhaltung entscheidet. Wichtig ist eine tiergerechte Haltung, betont Höck, wobei nervöse Rassen für beengte Verhältnisse ungeeignet sind.

Der Fachmann empfiehlt daher ruhige und unkomplizierte Rassen wie:

  • Seidenhühner
  • Zwerg-Cochin
  • Leistungsstarke Wirtschaftsrassen wie Bielefelder Kennhühner, Plymouth Rocks oder Deutsche Lachshühner

Der Experte betont: Verzichten Sie auf Hybridhühner! Diese Hochleistungstiere werden in der Massentierhaltung eingesetzt und sind für die private Haltung nicht geeignet.

2. Hühnerstall und Auslauf

Ein Hühnerstall sollte praktisch und tiergerecht sein sowie ausreichend Platz bieten, erklärt der Hühnerexperte. Folgende Dinge braucht es dafür:

Grundausstattung:

  • Nistplätze mit praktischem Außenzugang für einfaches Eiersammeln
  • Schlafplätze in Form von Stangen für die nächtliche Ruhe
  • Genügend Bewegungsraum am Boden für alle Tiere
  • Weiche Unterlage aus Holzspänen, Stroh oder getrocknetem Gras
  • Strategisch platzierte Fressplätze mit ausreichend Raum für alle
  • Gute Lichtverhältnisse zur Förderung von Gesundheit und Eierproduktion

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Weitere Tipps:

  • Fahrbare Hühnerunterkünfte werden immer beliebter und ermöglichen einen schnellen Standortwechsel.
  • Während Vogelgrippe-Sperren erweisen sich bewegliche Ställe als besonders nützlich.
  • Auch in der kalten Jahreszeit brauchen die Tiere täglich Frischluft und Bewegung.
  • Ein überdachter Freilauf bietet eine gute Lösung bei schlechtem Wetter.

Auslauf:

  • Regelmäßige Staubbäder sind für die natürliche Federpflege unverzichtbar.
  • Feines Gesteinsmehl wirkt als biologischer Schutz vor Parasiten und Milben.
  • Verhindert schlammige Böden bei Regenwetter im Gegensatz zu blanker Erde
  • Dichte Bambusbepflanzung sorgt für natürliche Atmosphäre.
  • Zäune oder Netze mit Rankpflanzen bewachsen lassen
  • Bietet angenehmen Schatten und verbessert das Erscheinungsbild des Auslaufs.

So herzig: Wenn Tiere schlafen – Hunde im Traumland, Küken kuscheln, Seeotter halten Händchen

Rotwild (Cervus elaphus) Hirsch im 10 minütigen Tiefschlaf während der Brunft, Allgäu, Bayern, Deutschland, Allgäu, Baye
Wildschwein-Frischlinge schlafen.
Portrait, Nahaufnahme einers Salmler, Barbe oder Bärblings im Aquarium.
Thueringer Waldziege schlaeft an einem Stein.
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3. Gesunde Ernährung

Hühner essen nicht nur Körner, wie viele vermuten, sondern sind Allesfresser. Daher sollte ihre Ernährung ausgewogen und vielseitig sein, klärt der Hühner-Profi abschließend auf.

Grundfutter und spezielle Zusätze:

Pflanzliches FutterTierisches EiweißKarotten als SuperfoodWeitere Verdauungshilfen
Pflanzliche Futtermittel als BasisInsekten als natürliche NahrungAm besten vermischt mit gehackten ZwiebelnMuschelgrit und Steinchen für optimale Verdauung
In der Mauser: Luzerne oder Brennnessel als ZusatzfutterNaturjoghurt als wertvolles tierisches EiweißWirkt gegen Wurmbefall und ErkältungenÄpfel picken zwischendurch als Beschäftigung
Für Küken: Haferflocken und hartgekochtes Ei ins Aufzuchtfutter mischenMehlwürmer als ProteinquelleAber: Hühner müssen sich erst langsam daran gewöhnen
Grüne Pflanzen und Gemüse anbieten

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