Süße Träumer

So herzig: Wenn Tiere schlafen – Hunde im Traumland, Küken kuscheln, Seeotter halten Händchen

Rotwild (Cervus elaphus) Hirsch im 10 minütigen Tiefschlaf während der Brunft, Allgäu, Bayern, Deutschland, Allgäu, Baye
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Immer auf der Hut: Rothirsche schlafen meist in Bauchlage. Hierzu legt das Wild das Haupt flach auf den Boden, der Kopf ist oft seitlich gedreht. Je tiefer der Schlaf, desto seitlicher kippt er. Interessant ist, dass Rothirsche keinen bestimmten Schlafrhythmus haben, sondern zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten ruhen können.
Wildschwein-Frischlinge schlafen.
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Wildschweine schlafen am liebsten mit ihrem Nachwuchs im dichten Unterwuchs, sogenannten „Kesseln“, einem Lager aus Blättern, Sträuchern und Moos. Dort schlummern sie tagsüber und ändern ihn täglich.
Portrait, Nahaufnahme einers Salmler, Barbe oder Bärblings im Aquarium.
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Salmler sind beliebte Aquarienfische hierzulande. Doch wie schlafen sie eigentlich? Tatsächlich mit offenen Augen, da sie keine Augenlider besitzen. Sie haben allerdings eine sogenannte Schwimmblase, mit der sie sich in stehenden wie auch fließenden Gewässern ausruhen können. Dabei verharren die Tiere einfach im Wasser in einer bestimmten Position.
Thueringer Waldziege schlaeft an einem Stein.
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Ziegen schlummern am liebsten im Liegen. Dort können sie am besten entspannen. Das liegt auch daran, dass ihr Torso im Verhältnis zu ihren langen und schlanken Beinen schwerer ist. Überraschend, da es sich bei Ziegen eigentlich um Fluchttiere handelt.
Schlafender Rotfuchs (Vulpes vulpes) im hohlen Baumstamm im Holzstapel
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Normalerweise schlafen Füchse tagsüber in ihrem Fuchsbau und gehen nachts auf die Jagd. Doch manchmal nutzen sie auch andere Plätze im Wald, wie hier einen hohlen Baumstamm, als Schlafplatz.
Ein Huhn schläft eingekuschelt.
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Ein herziger Anblick: Haushühner schlafen am liebsten eingekuschelt. Dazu stecken sie ihrem Kopf zwischen die Flügel und machen die Äuglein zu. Gute Nacht!
Ringelnatter schläft im Laub.
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Auch Kreuzotter machen gerne ein Nickerchen. Dazu rollen sie sich ein, entweder auf dem Boden oder einem Baum. Doch ganz weg sind sie nie - sie haben sogar beim Schlafen die Augen auf! Wenn sich etwas in ihrer Nähe bewegt, sind sie ganz schnell wieder wach.
Entenküken kuscheln schlafend.
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Was gibt es Schöneres, als sich mit seinen Geschwistern zusammenzukuscheln und wegzudösen? Das denken sich wohl auch diese Entenküken.
Seeotter-Paar schläft im Wasser.
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Seeotter zeigen gerne und oft, wenn sie sich mögen. Das hört auch nicht beim Schlaf auf. Dann halten Paare sogar „Händchen“. Sie legen sich dazu nebeneinander auf den Rücken in ihr „Wasserbett“ und machen die Äuglein zu. Das Händchenhalten hat aber noch einen tieferen Sinn: Es dient dazu, dass die Seeotter nicht vom Wasser auseinandergetrieben werden.
Ein Pony schläft im Stehen
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Schlummern im Liegen oder Stehen? Das Pferd ist vielseitig. Es kann beides. Es kommt aber auf die Gegebenheiten an. Ist die Box etwa zu klein oder nicht gemütlich genug, bleiben Pferde zum Schlafen stehen.
  • Jasmin Farah
    VonJasmin Farah
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Wie schlafen eigentlich Tiere? Während manche im Stehen ruhen, haben andere die Augen auf oder halten sogar Händchen. Hier sehen Sie die lustigsten und süßesten Träumer im Tierreich.

Gibt es etwas Süßeres, als wenn Tiere im Schlummerland sind? Nehmen wir etwa den Hund: Wie er mit seinen Pfoten zuckt oder plötzlich bellt, zeigt, dass er auch im Traum einiges erlebt. Doch auch andere Tiere, die man nicht so auf dem Schirm hat, lassen bei ihrem Anblick Herzen schmelzen, wenn sie sich einkuscheln oder mit ausgestreckten Beinen auf der Seite liegen.

Manchmal ist es amüsant, manchmal kurios oder sorgt für einen Überraschungsmoment. Wussten Sie etwa, dass Fische mit offenen Augen schlafen, weil sie gar keine Augenlider haben? Oder dass Wildschwein tagsüber im dichten Unterholz in sogenannten Kesseln ruhen – und das immer woanders? Hühner mögen es hingegen kuschelig warm und Seeotter halten im Schlaf Händchen, wenn sie auf dem Rücken liegend im Wasser treiben. In unserer Fotostrecke erfahren Sie die Eigenheiten manch heimischer Tiere, die Sie sicherlich noch nicht (alle) kennen.

Rubriklistenbild: © Neutral/Imago

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