Aus Omas Küche

Deftiger Eintopf-Klassiker: Szegediner Gulasch vereint die Aromen Ungarns in einem Gericht

Ob als herzhaftes Mittagessen im Kreis der Familie oder gemütliches Abendessen mit Freunden, Szegediner Gulasch wärmt Körper und Seele Löffel für Löffel. 

Wenn aus der ungarischen Länderküche aufgetischt wird, reiht sich eine herzhafte Köstlichkeit an die andere. In den traditionellen Rezepten werden Kalorien links liegen gelassen, viel wichtiger ist schließlich der Geschmack der deftigen Speisen. Nicht nur bei einem Besuch in Budapest kann man sich Paprikahuhn, Langos, Fischsuppe und natürlich Gulasch schmecken lassen.

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Gulasch, das in Ungarn eher unter dem Namen „Pörkölt“ serviert wird, hat sich schon vor vielen Jahren zum Nationalgericht des Binnenstaats gemausert. Der Klassiker wird als Schmorgericht oder als ungarische Gulaschsuppe mit Rind-, Kalb- oder Schweinefleisch zubereitet und unter anderem mit Zwiebeln, Knoblauch und Paprika verfeinert. Kommt noch Sauerkraut und etwas saure Sahne hinzu, verwandelt sich das gewöhnliche Gulasch in das Szegediner Gulasch. Ob das Eintopfgericht aus der ungarischen Stadt Szeged stammt oder doch vom Schriftsteller Székely erfunden wurden, ist nicht ganz klar, lecker ist es aber allemal. 

Im Gegensatz zum klassischen Gulasch wird das Szegediner Gulasch mit Sauerkraut und saurer Sahne verfeinert. (Symbolbild)

Für das ungarische Szegediner Gulasch braucht man folgende Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g Schweinegulasch
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 1 TL rosenscharfes Paprikapulver
  • 0,5 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • 500 ml Wasser
  • 250 g Sauerkraut
  • 150 g saure Sahne

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Szegediner Gulasch Schritt für Schritt zubereiten:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und getrennt voneinander fein hacken. Zwiebeln und Schweinegulasch in einer großen Pfanne in heißem Öl kurz rundum anbraten.
  2. Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Gulasch mit Salz, Pfeffer, beiden Sorten Paprikapulver und Kümmel würzen.
  3. Alles mit Wasser aufgießen und bei schwacher Hitze circa 45 Minuten köcheln lassen. Sauerkraut und saure Sahne unter das Gulasch mischen und alles nochmals etwa 20 Minuten köcheln lassen. Gulasch bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Szegediner Gulasch ist ein herzhaftes Gericht, das sich ohne großen Aufwand nachkochen lässt. (Symbolbild)

Wer auch die Beilage ganz nach ungarischem Vorbild kochen möchte, hat verschiedene Optionen. Zum Szegediner Gulasch passen einfache Salzkartoffeln, Böhmische Knödel oder Nudeln. „Nokedli“, die sehr an Omas schwäbische Spätzle erinnern, sind ebenfalls eine beliebte Beilage zu dem wohltuenden Fleischgericht. Gulasch in all seinen köstlichen Variationen ist ein perfektes Sonntagsessen für die ganze Familie oder die zünftige Hüttengaudi-Belohnung nach dem Aufstieg zum Gipfel.

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Rubriklistenbild: © Pond5 Images/IMAGO

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