Stadt und Investor einig über Nachnutzung

Aus für Bier und Shishas: Das sind die Pläne fürs "Kipp'n-In"-Gelände

So soll es in zwei Jahren auf dem Bauplatz aussehen.
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So soll es in zwei Jahren auf dem Bauplatz aussehen.

Hamm – An der Bahnhofstraße 29, dem früheren Standort des „Kipp’n in“, entsteht ein betreutes Wohnangebot für Senioren. Auch der rückwärtige Bereich zur Neuen Bahnhofstraße wird überbaut.

Hamm-Mitte – Der nächste Schritt zum Umbau der Bahnhof- und Neuen Bahnhofstraße ist vollzogen. Stadt, Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) und die Familie Brenschede haben Einigkeit erzielt über die Bebauung der Bahnhofstraße 29, wo sich einst das „Kipp’n in“ und eine Shisha-Bar befanden. Entstehen wird hier betreutes Wohnen für Senioren. Für die Erdgeschossflächen laufen Verhandlungen mit Arztpraxen. Innerhalb der kommenden zwei Jahre soll das Projekt umgesetzt sein.

Zur Bahnhofstraße passen sich die Gebäudefront und die Dachform dem vorhandenen Bestand an. Im ersten bis vierten Obergeschoss sind Wohnnutzungen in Gruppen, WGs oder als Appartements geplant. Im fünften Obergeschoss sind ein Penthouse mit Ausrichtung zur Neuen Bahnhofstraße und eine Dachterrasse vorgesehen.

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Auch Parkplatz wird überbaut

Auch die Kante zur Neuen Bahnhofstraße hin, wo sich zurzeit noch ein Parkplatz befindet, wird überbaut. Damit gelingt an dieser Stelle die von der Stadt gewünschte und im Rahmenplan Innenstadt skizzierte Blockschließung.

Verschwinden wird der unansehnliche Innenhof. Eine Gebäudedurchfahrt wird durch ein Tor gesichert; Unbefugten ist der Zutritt somit nicht mehr möglich. Der Baukörper zur Neuen Bahnhofstraße hin ist ein Geschoss niedriger.

Die Pläne erläuterte Dirk Brenschede (Mitte) Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (links) und Martin Zerle von der Stadtentwicklungsgesellschaft.

Gewisse Nutzungen ausgeschlossen

Die Gespräche mit Kooperationspartnern für das Seniorenwohnen liefen, sagt Dirk Brenschede. Künftige Bewohner könnten auf Wunsch Leistungen beziehen, müssten dies aber nicht zwangsläufig. Es handle sich nicht um ein Seniorenheim und nicht um Intensivpflege.

Vertraglich ausgeschlossen im Erdgeschoss sind für das Bahnhofsquartier schädliche Nutzungen wie Spielhallen, Shisha-Bars, Dönerläden oder Kioske. „Ich bin sicher, dass sich mit dem nächsten Schritt des Umbruchs in der Bahnhofstraße schließlich ein anderes Publikum aufhalten wird“, sagt der Oberbürgermeister.

Auf der Freifläche stand einst das „Kipp’n in“.

Brenschede entwickelt Fläche

Insgesamt handelt es sich um eine Grundfläche von rund 660 Quadratmetern. 340 Quadratmeter davon hatte die SEG erworben, um das „Kipp’n in“ abreißen zu können und städtebaulich den Grundstein für eine Neubebauung zu legen. Rund 320 Quadratmeter befinden sich im Eigentum der Familie Brenschede. die hier 1905 ihr Unternehmen gründete. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 3500 Quadratmeter.

Brenschede erwirbt nun die SEG-Fläche und entwickelt das Gelände in enger Absprache mit der Stadt. Die Planung hat ein auswärtiges Architekturbüro übernommen. Zum Gesamtinvestitionsvolumen machte Brenschede keine Angaben.

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