Mehrere Bewerber für SEG-Fläche
Freifläche am Gesundheitsamt: Alles - außer Einzelhandel
Hamm-Mitte – Der Stadt Hamm liegen mehrere Bewerbungen zur Entwicklung des Nachbargrundstücks zum Städtischen Gesundheitsamt an der Neuen Bahnhofstraße/Ecke Friedrichstraße vor.
Mit Blick auf das laufende Verfahren könne man aber weder Details noch einen Zeitplan nennen, sagte ein Stadtsprecher. Stadtplaner Stephan Aumann hatte allerdings im Ausschuss für Soziales, Integration und Gesundheit in einem Bericht zum Bahnhofsquartier durchblicken lassen, hier sei studentisches Wohnen gut vorstellbar.
Wie vielfach bereits vorher zum Ausdruck gebracht, hat sich die Stadt in Lagen wie dieser vom Einzelhandel verabschiedet. „In jedem Fall kein Einzelhandel“, heißt es von der Verwaltung. Neben studentischem Wohnen sei aber auch Wohnen allgemein oder Dienstleistungsgewerbe vorstellbar.
Die Stadt hatte am 1. Dezember eine Konzeptausschreibung zur Entwicklung des Grundstücks veröffentlicht. Gesucht war ein Erwerbsinteressent für das rund 800 Quadratmeter große Grundstück, der die Fläche im Sinne der Innenstadtplanung entwickeln will.
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Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) hatte das Grundstück erworben. Im Nordwesten grenzt es direkt an die Neue Bahnhofstraße, im Süden an die Friedrichstraße. Aktuell wird es zum Teil als Parkfläche genutzt. Bestandsgebäude wie der Kulturpavillon oder das Gesundheitsamt samt Anbau werden davon nicht berührt.
Im Städtebaulichen Rahmenplan – Perspektive Innenstadt 2030 – ist die „Schließung des Blockrandes zur Neuen Bahnhofstraße“ als „Minimalvariante“ aufgeführt. Eingezeichnet ist hier als auch der Neubau des Gesundheitsamtes am heutigen Ort.
Die SEG hatte sich die Fläche am Gesundheitsamt gesichert, weil sie im Kombination mit anderen Flächen an der Neuen Bahnhofstraße, der Bahnhofstraße und dem Willy-Brandt-Platz mit entscheidend für ein künftiges Innenstadtbild ist. Ebenfalls gekauft hat die SEG die Fläche hinter dem B&B-Hotel (Willy-Brandt-Platz 1-3), sowie die des ehemaligen „Kipp’n in“ (Bahnhofstraße 29). Damit wahrt die Stadt ihren eigenen Gestaltungsspielraum.
Zum Thema „Kipp’n in“ und der Entwicklung der Fläche sagte der Sprecher, die Stadt rechne damit, in Kürze zu einem „sprachfähigen Ergebnis“ zu kommen.