Streckenuntersuchung geht weiter

Nach Bombenfund: Weitere Unregelmäßigkeiten im Gleisbett

Nach der Entschärfung eines Blindgängers im Rangierbahnhof sind die dortigen Gleisbauarbeiten unterbrochen worden.
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Nach der Entschärfung eines Blindgängers im Rangierbahnhof sind die dortigen Gleisbauarbeiten unterbrochen worden.

Hamm - Bei der Suche nach Blindgängern an der Bahnbaustelle zwischen Hamm und Dortmund sind nach Angaben der Deutschen Bahn zahlreiche Anomalien im Boden identifiziert worden. Sie sollen jetzt eingehender untersucht werden.

Der Zugbetrieb soll trotzdem wie geplant am 10. September wieder aufgenommen werden. Nach dem Zufallsfund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg Anfang August waren die Arbeiten an einem rund 2,5 Kilometer langen Streckenabschnitt in Hamm ausgesetzt worden. Die Gleisbaufirma hatte sich geweigert, dort weiterzuarbeiten. 

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Die Bahn hatte daraufhin ein Spezialunternehmen mit einer zusätzlichen Kampfmittelsuche mittels eines Georadars beauftragt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Es gebe zahlreiche Anomalien im Untergrund, sagte eine Bahnsprecherin. Es könne sich um metallische Gegenstände, aber auch um Kabel, Steine oder Verschmutzungen handeln. 

Jede dieser Stellen werde ab jetzt eigens untersucht. Nach Abschluss dieser Untersuchungen sollten die Gleisbauarbeiten dort fortgesetzt werden. Um den Verkehr zwischen Hamm und Dortmund trotzdem am 10. September wieder aufnehmen zu können, würden Züge über Parallelgleise geleitet. 

Das könne zu mehrminütigen Verspätungen führen.

Diese Bombe wurde an der gesperrten Bahnstrecke Hamm–Dortmund gefunden und entschärft.

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