Liveticker zum Nachlesen

Fliegerbombe am Hammer Rangierbahnhof entschärft

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Hamm - Wegen einer Weltkriegsbombe war (nicht nur) der Zugverkehr rund um Hamm am Freitagabend ins Stocken geraten. Ein langer Abend für alle Beteiligten.

Am Rangierbahnhof in Höhe Günterstraße (Lohauserholz) wurde im Rahmen der dort laufenden Sanierungsarbeiten ein "metallischer Gegenstand" gefunden. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Weltkriegsbombe handelt. Am späten Abend wurde sie entschärft.

Unser Ticker zum Nachlesen:

23.35 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe zum Abtransport verladen. Die Entschärfung sei zwar, wie bereits berichtet, ohne Probleme verlaufen, wohl war aber die Lage der Bombe direkt an den Glisen "ein bisschen schwierig", erklärten die Experten. Unser Ticker ist damit beendet. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit.

22:51 Uhr: Die Bombe ist entschärft - es gab keinerlei Komplikationen!

22:36 Uhr: Die Entschärfung beginnt!

22:31 Uhr: Jetzt ist auch der zweite Bericht vollständig geräumt - die Experten können bald mit der Entschärfung des Zünders beginnen.

21.54 Uhr: Zwei Evakuierungsbezirke wurden eingerichtet, der erste ist jetzt frei, also komplett geräumt.

21.39 Uhr: In der Sammelstelle ist versorgt das DRK die Anwohner mit frischem Kaffee.

Bombe am Rangierbahnhof in Hamm entschärft

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Bombe am Rangierbahnhof in Hamm entschärft

21.32 Uhr: Bewohner der Oestingstraße haben ein Problem: Sie können nicht zur Parkschule gelangen, weil eine Brücke, unter der sie durch müssten, gesperrt ist. "Wir müssten einen Umweg über Wiescherhöfen fahren, um zur Evakuierungsstelle zu kommen", sagt Hans-Joachim Eickmann. "Es wäre doch einfacher gewesen, die Leute ins Hölzkener Vereinsheim zu schicken." Gesperrt ist wegen einer Großbaustelle auch die Oestingstraße in Richtung Stadtmitte.

21.07: Der Bahnhof muss nicht evakuiert werden. Die Bahnstrecke ist in Richtung Pelkum gesperrt. Für die Entschärfung muss auch der Bahnverkehr in Richtung Unna eingestellt werden. Die Bahn geht davon aus, dass acht Züge betroffen sind; sie werden zurückgehalten und dann wieder gestartet, wenn der Einsatz beendet sein wird. 

20.59 Uhr: Jetzt werden die ersten Sperren eingerichtet. Die Feuerwehr erwartet für den Einsatz einen ruhigen Ablauf.

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20.28 Uhr: Vor Ort informieren sich die Leute und fragen ob auch ihre Straße betroffen ist. Anwohner der Günterstraße freuen sich, dass sie in den Häusern bleiben können und machen jetzt den Grill an! Klicken Sie hier für eine PDF-Darstellung des Evakuierungsradius'. Klicken Sie hier für die betroffenen Wohnadressen.

Die Karte zeigt den Evakuierungsbereich. Klicken Sie hier für eine PDF-Darstellung. Klicken Sie hier für die betroffenen Adressen.

20.24 Uhr: Die Evakuierung soll ab etwa 21 Uhr beginnen. Es werden vier Absperrpunkte eingerichtet. Für die Betroffenen Personen ist eine Sammelstelle an der Parkschule (Titaniastraße) eingerichtet.

Mit diesem Rollwagen wird das Werkzeug transportiert.

20.12 Uhr: Komplizierter Einsatz: Das Werkzeug für den Entschärfungsvorgang muss mit einer Art Rollwagen über die Gleise zur Fundstelle gebracht werden.

Der Standort der Einsatzleitung:

19.53 Uhr: Die Kleingärten an der Bahnstrecke müssen durchforstet werden.

19.51 Uhr: Um 20.15 Uhr soll es eine Lagebesprechung bei der Feuerwehr geben. Erst dort wird der echte Radius festgelegt. Er wird also erst später bekannt als erhofft.

Der Kampfmittelräumdienst begutachtet den Fundortbereich. Im Hintergrund ist der Arbeitszug zu sehen, mit dem derzeit die Gleise in diesem Bereich saniert werden.

19.50 Uhr: An der Fundstelle stellen sich alle Beteiligten auf eine lange Schicht ein. Jetzt wird erst einmal Licht gebracht, damit der Ort des Handelns später gut beleuchtet ist.

19.40 Uhr: Während der Entschärfung wird der Bahnverkehr entlang der Strecke nochmals für etwa 15 Minuten unterbrochen. Die Frage nach dem Wann kann erst später beantwortet werden.

19.35 Uhr: Der Evakuierungsradius wurde auf 250 Meter festgelegt. Es handelt sich um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe mit einem Zünder. Rund 300 Personen müssen evakuiert werden, wie es heißt. Die Hammer Feuerwehr hat ab sofort die Informationshoheit.

Bahnreisende erhalten hier aktuelle Infos:

DB-Reiseauskunft Nationalexpress

19.28 Uhr: Es ist eine Bombe, und sie muss entschärft werden. Jetzt muss der Radius für die anstehende Evakuierung festgelegt werden.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes sind am Gleis eingetroffen.

19.15 Uhr: Die Informationspolitik der handelnden Personen und zuständigen Einrichtungen ist bisher sehr dürftig. Der Fundort liegt in einem Gleisbett und damit im Zuständigkeitsbereich der Bahn beziehungsweise der Bundespolizei und nicht - wie sonst üblich - in der Verantwortung städtischer Einrichtungen. Daher greift bislang nicht die gewohnte Informationskette, was einen stockenden Informationsfluss zur Folge hat.

19.10 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst ist eingetroffen. In Kürze sollte es Klarheit geben, ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelt und was damit dann geschieht.

Einsatzfahrzeuge in der Nähe des Fundorts.

18.35 Uhr: Nach Angaben der Hammer Feuerwehr ist deren Einsatzleitung vor Ort eingetroffen. Eine mögliche Evakuierung werde vorbereitet - ob sie tatsächlich angewendet wird, hänge von den Ergebnissen des Kampfmittelräumdienstes ab. Dieser ist anderen Angaben zum Trotz noch nicht eingetroffen, weil zuvor in Dortmund noch eine Bomben-Entsorgung anstand.

Die Anzeigetafel im Hammer Bahnhof am frühen Abend.

18 Uhr: Die Strecken nach Unna/Bönen und Soest wurden erst einmal wieder freigegeben; Über den Grund wurde zunächst nichts bekannt. Es kommt in der Folge zu Verspätungen und Teilausfällen. Gesperrt bleiben derzeit die ohnehin blockierte Sanierungsstrecke und die Umleitungsstrecke.

Vor dem Hammer Bahnhof steht ein Rettungshubschrauber. Der Grund ist ein internistischer Notfall; der nichts mit den Bahnproblemen zu tun hat.

17.45 Uhr: Etliche Züge warten seit Bekanntwerden des Verdachts auf offener Strecke oder in anderen Bahnhöfen. Vielerorts werden Ausfälle gemeldet.

17.40 Uhr: Bis zur Klärung der Situation dürfen offenbar keine Züge in den Hammer Bahnhof einfahren.

17.35 Uhr: Nach Angaben der Feuerwehr und der Bundespolizei wurde der Kampfmittelräumdienst alarmiert, der nach einer Prüfung vor Ort zeitnah entscheiden soll, was nun geschieht.

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