Winter gibt nochmal Vollgas

Live-Wetter-Karte des DWD zeigt alle Regionen: Hier drohen jetzt Glätte, Regen und Schnee

Während sich der Nordosten am Samstag vorrangig auf Glätte einstellen muss, fallen in anderen Regionen beachtliche Mengen Schnee. Die DWD-Live-Wetter-Karte zeigt alle Regionen.

Winter-Fans kommen auch am Samstag, 21. Februar 2026, voll auf ihre Kosten, denn von Frühling ist zunächst weiterhin keine Spur. Unter anderem im Nordosten Deutschlands zeigt sich das winterliche Wetter noch einmal, hier warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glätte. In anderen Regionen bleibt es hingegen nass und trist. Auch Schnee steht noch einmal in den Startlöchern. Doch allzuweit weg ist das frühlingshafte Wetter nicht mehr, milde Temperaturen stehen vielerorts bereits in den Startlöchern.

In vielen Regionen bleibt es zunächst winterlich. (Archivbild).

Wer am Samstag raus muss, der sollte unter Umständen vorsichtig sein. Der DWD warnt im Nordosten Deutschlands bis in den Vormittag hinein vor Glätte. Zwischen Ostsee und Lausitz sei mit markanter Glätte und Glatteis zu rechnen. Ursache ist gefrierender Regen, der sich von West nach Ost ausbreitet. Besonders betroffen ist laut Warnlagebericht ein Gebiet östlich einer Linie von Ostholstein über den Harz bis ins westliche Erzgebirge. Im Laufe des Samstags soll sich die Lage von Westen her mit deutlich milderen Temperaturen entspannen. Die Glättegefahr nehme dann rasch ab, hieß es weiter. 

Winter-Wetter hat viele Regionen auch am Wochenende im Griff

Mit gefrierendem Regen und Schnee muss am Samstag hingegen in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen gerechnet werden. Dort werden zunächst ein bis fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, in tiefen Lagen im Osten sind vorübergehend ebenfalls wenige Zentimeter möglich. Doch für so manche Region ist beim Schnee weitaus mehr drin. Am Samstag steigt die Schneefallgrenze rasch auf über 1.000 Meter. Am Alpenrand fallen oberhalb dieser Marke verbreitet 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen bis zu 30 Zentimeter, im Allgäu örtlich sogar bis zu 40 Zentimeter.

Mit Regen müssen hingegen Regionen in den Mittelgebirgslagen rechnen, hier können bis Montagabend durch Regen und Schmelzwasser 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Zudem frischt der Wind auf. An Küstenabschnitten und im Bergland sind Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Auf dem Brocken werden schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde erwartet. Auch im Bergland bleibt es stürmisch.

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Bereits am Samstagmorgen färbte sich auf der Homepage des DWD die Live-Karte bunt. In zahlreichen Landkreisen im Nordosten wird beispielsweise vor markantem Wetter der Stufe zwei gewarnt. Hier kann es vorwiegend glatt werden. Zudem färbten sich auch viele weitere Regionen im Süden orange. Betroffen ist beispielsweise Rosenheim in Bayern, hier erwartet der DWD Schneefall.

In den Bergen herrscht vielerorts Lawinengefahr

Wer aktuell in den Bergen unterwegs ist, der sollte auf Warnungen achten. In den höheren Lagen bleibt es abseits der Pisten gefährlich. Oberhalb von 1.600 Metern herrscht vor allem in den Allgäuer und Werdenfelster Alpen große Lawinengefahr der Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala, wie der Lawinenwarndienst Bayern mitteilte. Unterhalb dieser Höhe gilt vielerorts erhebliche Gefahr der Stufe drei. 

In den vergangenen Tagen ereigneten sich zahlreiche schwere Unglücke in den Alpen. So wurde unter anderem eine Gruppe aus Deutschland zum Teil unter einer Lawine vergraben. Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. Quellen: dpa, DWD (jl)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Rolf Poss

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