Altersvorsorge
Faustregel hilft bei Rentenhöhe: So viel Rente benötigt man im Alter
Im Alter haben Rentner Bedürfnisse, die finanziert werden müssen. Eine Faustregel hilft zu erfahren, wie viel Rente man benötigt und wann das Geld reicht.
Hamm – Wer im Alter gut leben möchte, benötigt eine vernünftige Rente. Natürlich sind die Bedürfnisse, die Menschen im Rentenalter haben, unterschiedlich. Der Kühlschrank sollte schon immer voll sein, bei Hobbys, Reisen und dem generellen Lebensstandard gehen die Meinungen jedoch auseinander. Eine Faustregel hilft dabei herauszufinden, wie viel Rente man braucht, um gut leben zu können.
Wie viel Rente benötige ich im Alter? Faustregel hilft bei Rentenhöhe
Als Faustregel gilt: Rentner erhalten ungefähr 80 Prozent ihres Nettolohns als Rente ausgezahlt. Im Alter fallen einige Ausgaben weg, komplett reicht das aber nicht, um seinen Lebensstandard zu halten. Wer weiterhin in einer großen Wohnung leben, viel reisen und ein dickes Auto fahren möchte, der muss frühzeitig vorsorgen. Ein ETF-Sparplan für die Altersvorsorge kann helfen, auch ein Riester-Vertrag, wenn man rechtzeitig einen guten abgeschlossen hat.
Wer beispielsweise ein monatliches Nettogehalt in Höhe von 2.000 Euro erhalten hat, der bekommt eine Rente in einer Höhe von ungefähr 1.600 Euro. Nun fallen bei jedem Menschen aber andere Kosten an – abgesehen von den üblichen Fixkosten. Nicht immer bleibt dann noch viel zum Leben übrig.
Rentner sollten fünf Dinge beachten
Wie viel Geld man in der Rente benötigt, um gut zu leben, muss jeder also für sich selbst wissen. Fünf Dinge sollten Rentner dabei laut Finanzexperten der Sparkasse beachten:
- Gesundheitskosten und Medikamente: „Nicht selten nehmen mit dem Alter auch gesundheitliche Probleme zu. So steigen auch die Kosten für medizinische Behandlungen und Medikamente.“
- Energiekosten: „Wer nicht mehr acht Stunden am Tag bei der Arbeit verbringt, hat mehr Zeit zu Hause. Das bedeutet auch, dass Ihre Kosten für Strom und Gas steigen.“
- Der Umzug und die Miete: „Ein Umzug kann beides bedeuten: Geldersparnis oder aber erhöhte Kosten. Wer vom Land in die Stadt umzieht, zahlt bei der Miete oft drauf.“
- Neue Hobbys: „Endlich Freizeit. Endlich die Gelegenheit, den langersehnten Sportkurs oder das Vivaldi-Konzert zu besuchen. Neue Hobbys und vermehrte Unternehmungen schlagen natürlich extra zu Buche.“
- Reisen in ferne Länder: „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Endlich im Ruhestand lohnen sich einige Ziele erst so richtig, da viel Zeit bleibt, um sie zu erkunden.“
Wer heute an morgen denkt, kann die Rente besser genießen
Wer früh genug an die Rente denkt, kann im Alter besser leben und hat mehr finanzielle Sicherheit. Je früher man dabei in Rente gehen kann, desto besser – dann hat man auch mehr davon. Unter anderem der Jahrgang 1964 hat dabei allerdings Pech gehabt. Er muss länger arbeiten als andere, weil das Renteneintrittsalter in Deutschland schrittweise angehoben wird. Dafür bleibt die Rente nicht über all die Jahre gleich – 2024 beispielsweise dürfte es schon die nächste saftige Rentenerhöhung geben.
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