Altersvorsorge

Anfang 2024 kommt wichtige Post für die Rente: Arbeitnehmer sollten ganz genau hinsehen

Millionen Beschäftigte erhalten derzeit wichtige Post für ihre Rente. Sie sollten die darin enthaltenen Daten genau prüfen. Sonst könnte es zu unangenehmen Folgen kommen.

Hamm - Millionen Deutsche erhalten in den ersten Wochen des Jahres 2024 wichtige Post mit Blick auf die Rente. Diese sollten Arbeitnehmer nicht nur gut abheften und aufheben, sondern unbedingt auch gut überprüfen. Denn wer nicht aufpasst, könnte später unter Umständen weniger Rente bekommen als ihm oder ihr zusteht.

Millionen Deutsche erhalten Post für die Rente: Jahresmeldung mit wichtigen Daten

Was da bis spätestens Ende Februar eines jeden Jahres in die Haushalte oder elektronischen Postfächern von Angestellten flattert, ist die sogenannte Jahresmeldung. Dabei handelt es sich um die Bescheinigung des Arbeitgebers über die für das vergangene Jahr – im aktuellen Fall das Jahr 2023 – an die Rentenversicherung übermittelten Daten.

Diese Daten sind wichtig, denn sie werden für die Berechnung der späteren Rentenansprüche herangezogen. Auf Grundlage aller während des Berufslebens gemeldeter Arbeitsentgelte wird beispielsweise die Altersrente berechnet, bei der es im Gegensatz zur Erwerbsminderungsgrenze keine Hinzuverdienstgrenze mehr gibt. „Falsche Angaben können die Rentenhöhe und mögliche Rentenansprüche negativ beeinflussen“, warnt die Deutsche Rentenversicherung (DRV), Trägerin der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bundesrepublik.

Deutsche Rentenversicherung rät: Überprüfen Sie die Daten in der Jahresmeldung

Die DRV rät Beschäftigten, die in der Jahresmeldung des Arbeitgebers enthaltenen Daten und Zahlen genau zu prüfen - konkret geht es ihr um die folgenden Angaben:

  • Name
  • Versicherungsnummer
  • Beschäftigungsdauer
  • Bruttoverdienst

Die Top 10 der besten Länder für die Rente im Ausland

Der Sandstrand in San Andres (Kolumbien).
Blick auf die Insel Kho Mak in Thailand
Der Hafen von Portofino, Genua in Italien
Étretat in der Normandie (Frankreich)
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Falls eine oder mehreren Angaben nicht korrekt sind, sollte die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer handeln, denn es geht letztlich um das eigene Geld. Die Deutsche Rentenversicherung, die wegen geplanter Kürzungen beim Rentenzuschuss Alarm schlägt, rät, sich im Falle von Ungereimtheiten mit dem Arbeitgeber oder der Krankenkasse mit der Bitte um eine Korrektur zu verständigen.

Jahresmeldung des Arbeitgebers gut aufheben, denn sie dient an Nachweis

Wer die Post überprüft hat, sollte sie auf keinen Fall in den Papierkorb werfen, sondern gut aufbewahren. Die Jahresmeldung des Arbeitgebers dient nämlich als Nachweis über die gezahlten Rentenbeiträge. Wer Hilfe benötigt oder Fragen zur Jahresmeldung hat, kann sich an die Service-Nummer 0800 1000 4800 der Deutschen Rentenversicherung wenden.

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Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

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