DRV ordnet ein
Millionen Rentner erhalten weniger als 1250 Euro – Zahlen haben „nur begrenzte Aussagekraft“
Knapp die Hälfte der Rentner in Deutschland bekommt weniger als 1250 Euro im Monat. Ein Linken-Politiker bezeichnet das als „Armutszeugnis“. Die DRV ordnet ein.
Hamm - Die Inflation hat auch auf Rentner in Deutschland Auswirkungen. Auch wenn es 2024 eine Erhöhung – sie fällt jedoch geringer aus als im Vorjahr – gibt, hat ein Großteil eine niedrige Rente, wie neue Zahlen zeigen. Betroffen sind vor allem Frauen.
Einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes zufolge erhalten mehr als sieben Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland monatlich weniger als 1250 Euro netto gesetzliche Rente. Das sind mehr als 42 Prozent aller Rentenempfänger in Land. Das geht aus der der Erhebung auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch her, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach sind mehr als fünf Millionen der Betroffenen Frauen.
Millionen Rentner erhalten weniger als 1250 Euro – Zahlen haben „nur begrenzte Aussagekraft“
Etwa ein Viertel der Rentenempfänger erhält monatlich weniger als 1000 Euro, so die Berechnung. Im Jahr 2022 betrug die durchschnittliche Brutto-Rente in Deutschland laut dem Rentenatlas 2023 der Deutschen Rentenversicherung (DRV) 1728 Euro für Männer und 1316 Euro für Frauen. Angesichts dieser Daten bezeichnete der Linken-Politiker Bartsch die Situation als „Armutszeugnis für unser Land“. Die Rentner seien die „Hauptverlierer der Inflation“, äußerte er gegenüber dem RND. Er forderte die Bundesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen. „Wir brauchen in diesem Jahr eine einmalige und zusätzliche Rentenerhöhung um zehn Prozent, um zumindest die Inflation auszugleichen“, betonte er.
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) wies jedoch darauf hin, dass die statistischen Zahlen „nur eine begrenzte Aussagekraft hinsichtlich der Einkommenssituation von Rentnerinnen und Rentnern“ aufweisen. Es gäbe oft zusätzliche Einkommensquellen wie Betriebsrenten, Hinterbliebenenleistungen oder andere Bezüge. „Die Einkommenslage kann daher immer nur im Haushaltskontext bestimmt werden“, heißt es.
Die DRV bezog sich auf den Alterssicherungsbericht der Bundesregierung. Demnach beträgt das durchschnittliche Netto-Gesamteinkommen von Ehepaaren in Deutschland, bestehend aus Alterssicherungsleistungen und zusätzlichen Einkommen, 2907 Euro im Monat. Alleinstehende Männer über 65 Jahre haben im Durchschnitt ein Gesamteinkommen von 1816 Euro, Frauen von 1607 Euro.
Regierung plant Rentenpaket II – Rentenniveau soll bei 48 Prozent gehalten werden
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte zuvor angekündigt, dass das von der Regierung geplante Rentenpaket II im Februar ins Kabinett eingebracht werden soll. „Der Gesetzentwurf liegt vor und soll nach dem Haushaltsbeschluss zügig auf den Weg kommen“, wird Heil von der Rheinischen Post zitiert. Mit diesem Maßnahmenpaket strebt die Regierung an, das Rentenniveau bis Ende der 2030er Jahre bei 48 Prozent zu halten.
„Das ist eine Frage der Leistungsgerechtigkeit, denn es profitieren die Menschen, die heute arbeiten und fleißig sind“, fügte Heil hinzu. „Auch künftige Rentnerinnen und Rentner - und das sind ja die heutigen Leistungsträger - müssen die Sicherheit haben, dass sie später noch eine ordentliche Rente bekommen“, unterstrich der Minister. „Ohne unser Gesetz würde das Rentenniveau schon in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts absacken“, warnte er. Heil kündigte zudem an, dass aktuelle Rentner – sie müssen 2024 einige Änderungen beachten – eine Erhöhung ihrer Bezüge im Juli über der prognostizierten Inflationsrate erwarten können. (mit afp-Material)
Aktuell erhalten übrigens Millionen Beschäftigte wichtige Post für ihre Rente. Sie sollten die darin enthaltenen Daten genau prüfen. Ansonsten könnte das unangenehme Spätfolgen haben. Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.
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