Gesundheitsgefahr

„Abnehmspritze“ Ozempic: Warnung vor Fälschung des Diabetes-Medikaments

Ozempic gilt als Wundermittel zum Abnehmen. Eigentlich ist es jedoch ein Diabetes-Medikament. Jetzt ist eine gefährliche Fälschung aufgetaucht.

Hamm - Ozempic, eigentlich ein Diabetes-Medikament, wird als neue „Abnehmspritze“ gehandelt. Prominente wie Kim Kardashian, Elon Musk oder Lady Gaga wird nachgesagt, dass sie mithilfe der Spritze schnell viel abgenommen haben sollen. Es gibt einen regelrechten Hype um das Medikament. Doch jetzt sind Fälschungen von Ozempic im Umlauf.

„Abnehmspritze“ Ozempic: Warnung vor Fälschungen des Diabetes-Medikaments

Die Warnung vor den Ozempic-Fälschungen geht zunächst von dem Regierungspräsidium und dem baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus. Die Fälschungen können jedoch ganz Deutschland betreffen, damit auch Nordrhein-Westfalen.

Die Ozempic-Fälschungen werden als Originale des Herstellers Novo Nordisk dargestellt. Sie sind gefährlich und dürfen nicht angewendet werden. Die Freiburger Behörde geht von erheblichen Gesundheitsgefahren aus.

Hier die veröffentlichte Abbildung von Original und Fälschung:

Original (oben) und Fälschung (unten) von Ozempic - nebeneinander gelegt sind sie einfach auseinanderzuhalten.

Ozempic wird gespritzt. Wie das Foto zeigt, hat die Fälschung einen grauen Ring und einen blauen Injektionsknopf. Beim Originalmedikament ist der Ring blau, der Injektionsknopf grau.

Ozempic wird gefälscht - Medikament hat Nebenwirkungen

Ozempic ist eigentlich für die Behandlung von Diabetes Typ 2 gedacht. Das Medikament hat jedoch Nebenerscheinungen, die es zu einem „Wundermittel“ beim Abnehmen machen.

Ozempic erzeugt mit dem Wirkstoff Semaglutid das Gefühl der Sättigung und hemmt die Magenentleerung. Zudem wird die Ausschüttung von Insulin angekurbelt.

Daneben kann Ozempic jedoch noch zahlreiche negative Nebenwirkungen auslösen, etwa verschiedene Magen- und Darm-Reaktionen, sowie Bauchspeicheldrüsenentzündungen.

Rubriklistenbild: © JOEL SAGET / AFP

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