Krankeitswelle
Corona positiv - was muss ich heute noch beachten?
Das Corona-Virus kommt zurück. Maske, Kontakte, Arbeitgeber - was muss ich beachten, wenn mein Corona-Test positiv ist?
Hamm - FFP2, Schutzverordnung, 3G, Lockdown, Inzidenz, Quarantäne - drei Jahre lang wusste jeder Mensch in Deutschland, was mit diesen Begriffen gemeint ist. Corona sorgte für erhebliche Einschränkungen im Alltag: Arbeiten von Zuhause, Homeschooling, die Maske als ständiger Begleiter. Das Virus hat seinen großen Schrecken dank Schutzimpfungen mittlerweile zwar verloren, doch es ist noch da - und kommt im Herbst nun mit Macht zurück. Was muss ich heute noch beachten, wenn ich Corona positiv bin?
Corona positiv - was muss ich heute noch beachten?
Die Zeit der staatlich verordneten Schutzmaßnahmen endete im April 2023 nach mehr als drei Jahren. Aktuell gibt es keine angeordneten Infektionsschutz-Maßnahmen mehr - weder durch die Bundespolitik noch durch die einzelnen Bundesländer. Heißt: Wer Corona hat, muss sich nicht isolieren, und auch für Kontaktpersonen gelten keine Einschränkungen. Und eine Maskenpflicht gibt es auch nicht mehr.
Es gibt keine Vorgaben, an die sich Arbeitgeber und Beschäftigte halten müssen. Wer sich mit Corona infiziert hat, muss das dem Chef nicht mehr mitteilen und darf ganz normal zur Arbeit gehen – sofern betriebsinterne Regeln zum Infektionsschutz nicht dagegen sprechen.
Corona positiv: Keine Pflichten mehr, aber Empfehlungen
Auch ohne Pflichten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sollte allerdings jeder Person, bei der der Corona-Test positiv ist, bestimmte Grundregeln beherzigen, damit die Krankheitswelle nicht größer wird als ohnehin schon. Rücksicht geht vor. Bei Corona gilt wie bei jeder anderen Atemwegskrankheit:
- Bei Krankheit nach Möglichkeit drei bis fünf Tage lang zu Hause bleiben.
- Kontakte vermeiden, besonders zu Menschen aus Risikogruppen.
- Sind Begegnungen nicht zu vermeiden, sollte eine Maske getragen werden.
Die Maske ist das Symbol der Corona-Pandemie, aber ihr kommt bis heute eine besondere Bedeutung zu, nicht nur im Falle einer Covid-Ansteckung. Egal, ob Corona, Grippe, Rhinoviren („normale“ Erkältung) oder das RS-Virus, gegen das es inzwischen zwei allerdings teure Impfstoffe gibt: Eine ordentliche FFP2-Maske schützt vor Erregern, besonders in engen Räumen oder in vollen Bahnen und Bussen.
Wer sich selbst positiv auf das Coronavirus testet – selbst ein dünner Strich reicht für einen positiven Befund – und Beschwerden hat, ruft am besten beim Hausarzt an. Für die telefonische Krankschreibung gibt es eine Voraussetzung. Mit „Pirola“ gibt es eine neue Corona-Variante. Sie hat sich bereits in mehreren Ländern ausgebreitet. Offenbar weist sie zahlreiche Mutationen auf.
Rubriklistenbild: © dpa