Portugal

Auswärtiges Amt hat schlechte Nachrichten für Urlauber: „Einstellung des Flugverkehrs“ möglich

In Portugal beginnt die beste Reisezeit. Doch ausgerechnet jetzt gibt es für Urlauber ein großes Problem. Das Auswärtige Amt hat einen Reisehinweis veröffentlicht.

Hamm – Portugal ist eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Die einen lieben das bunte Gewusel von Lissabon, andere das magische Madeira und wieder andere die herrlichen Strände der Algarve. Jetzt, mit dem Ende der Schulferien in den meisten deutschen Bundesländern und dem Start der Nachsaison, beginnt die perfekte Reisezeit unter einer nicht mehr ganz so sengenden Sonne. Doch für Reisende gibt es ein anderes Problem, auf das das Auswärtige Amt hinweist.

Reisehinweis: Auswärtiges Amt mit schlechten Nachrichten für Portugal-Urlauber

Das Auswärtige Amt, das in Deutschland für Reisewarnungen wie aktuell etwa für Ägypten zuständig ist, weist seit Dienstag, 27. August, auf mögliche Probleme für Portugal-Urlauber hin. In einer Aktualisierung des Portugal-Artikels heißt es: „Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Discover Airlines hat von Dienstag, dem 27. August, bis Freitag, dem 30. August einen Streik angekündigt. Hiervon können auch Flugreisende nach Portugal – insbesondere nach Madeira – betroffen sein.“

Die Probleme werden sich laut Reisehinweis auch auf das Wochenende erstrecken, denn für Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September, hat die portugiesische Transportarbeitergewerkschaft (Sttamp) einen landesweiten Streik des Abfertigungspersonals an den Flughäfen angekündigt. „Auch hier kann es an beiden Tagen zu Beeinträchtigungen, Flugausfällen oder einer vollständigen Einstellung des Flugverkehrs kommen“, teilt das Auswärtige Amt mit.

Die unterschiedlichen Warnungen des Auswärtigen Amtes

Reisehinweise enthalten Informationen unter anderem über die Einreisebestimmungen eines Landes, medizinische Hinweise, straf- oder zollrechtliche Besonderheiten.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken – primär für Reisende – in einem bestimmten Land aufmerksam. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen wird gegebenenfalls abgeraten.

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder eine Region zu unterlassen. Dann besteht in der Regel konkrete Gefahr für Leib und Leben. Teilreisewarnungen beziehen sich nur auf eine bestimmte Region.

Quelle: Auswärtiges Amt

Portugal: Streiks an Flughäfen könnten zu „schwerwiegenden Einschränkungen“ führen

Der Streik am Wochenende soll alle portugiesischen Flughäfen treffen. Vor allem in Lissabon und Porto soll es laut Gewerkschaft zu „schwerwiegenden Einschränkungen“ kommen. Der ADAC rät Reisenden, sich rechtzeitig bei ihrer Airline über den Flugstatus informieren. Grundsätzlich gilt: Wird ein Flug wegen eines Streiks annulliert oder verspätet sich, haben Reisende einige Rechte, wie etwa den Anspruch auf Unterstützungsleistungen, Verpflegung und Unterbringung.

Nicht in jedes Land lässt es sich derzeit sorgenfrei reisen. Das Auswärtige Amt hat für 40 Länder Reisewarnungen ausgesprochen.

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare