Beliebtes Urlaubsziel

Auswärtiges Amt rät „dringend“ von Reisen nach Thailand ab: Terrorgefahr

Thailand ist ein beliebtes Urlaubsland und gilt als sicher – eigentlich. Touristen sollten aber bestimmte Gegenden meiden. Es herrscht Terrorgefahr.

Hamm – Thailand gilt schon lange als eines der beliebtesten Urlaubsländer in Asien. Die Natur ist wunderschön, die Partys sind ausschweifend und die Preise sind vergleichsweise günstig, auch kulturell hat das Land ziemlich viel zu bieten. Deutsche Touristen müssen nun aber aufpassen: Es herrscht Terrorgefahr. Das Auswärtige Amt hat wichtige Reise- und Sicherheitshinweise veröffentlicht.

Terror in Thailand: Auswärtiges Amt rät von Reisen „dringend“ ab

„Von Reisen in die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla im Süden Thailands wird dringend abgeraten“, heißt es. Grund dafür sei, dass die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen unverändert fortbestehe. „Auch in Thailand können Anschläge selbst in Urlaubsgebieten nicht ausgeschlossen werden“, erklärt das Auswärtige Amt.

Hinzu kommt offenbar ein weiteres Problem: Thailand verzeichne zunehmende Kriminalität. „Neben Diebstahl und Betrugsfällen kommen auch Gewaltverbrechen wie Vergewaltigung und Raubüberfälle, auch mittels mit Betäubungsmitteln versetzter Getränke in Bars und Clubs, teilweise mit Todesfolge, vor“, erklärt das Auswärtige Amt. Das würde vor allem die Touristenhochburgen betreffen:

  • Phuket
  • Koh Samui
  • Koh Tao
  • Pattaya

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Ein Teller mit einem traditionell thailändischen Pad Thai mit Erdnüssen, Limette, Hühnchen und Reisbandnudeln
Auf einem Teller serviert: Pad Krapao, sautiertes Basilikum zu gewürztem Schweinehackfleisch, frittiertem Ei und Reis
Nahaufnahme: Mango Sticky Rice in einer Schüssel, garniert mit Mangos, Minze und schwarzem Sesam
Vier Bánh mì-Burger mit Sriracha-Mayonnaise, Rettich, Karotte, Frühlingszwiebeln, Chili und Koriander auf einem Gitter.
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Auf den monatlich stattfindenden „Mondscheinpartys“(Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan sei es „bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen sowie der Vergewaltigung von unter Drogen oder Alkohol stehenden Touristinnen“ gekommen.

Bei Drogenverstoß droht Todesstrafe in Thailand

Generell sollte man sich von Drogen aller Art in Thailand fernhalten. Es droht sogar die Todesstrafe. „Vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) wird dringend gewarnt“, erklärt das Auswärtige Amt. Schon der Besitz geringer Rauschgiftmengen führe zu hohen Freiheitsstrafen; für einzelne Delikte würden die thailändischen Strafgesetze sogar die Todesstrafe vorsehen, die nach mehreren Jahren Aussetzung 2018 erstmals wieder vollstreckt wurde. „Die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben“, heißt es zudem.

Dabei ist Thailand natürlich längst nicht das einzige Urlaubsland, in dem Gefahren lauern. So herrscht in Italien aktuell die „höchste Warnstufe“. Das Auswärtige Amt hat außerdem eine Reisewarnung für einen weiteren beliebten Urlaubsort herausgegeben.

Rubriklistenbild: © Carola Frentzen/dpa

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