Langes Wochenende

Ausflug in die Niederlande an Pfingsten – nach oder vor der Grenze tanken?

Pfingsten steht vor der Tür und damit für viele auch ein Kurztrip in die Niederlande. Es gibt eine eindeutige Antwort, wo getankt werden sollte.

Hamm - Der Mai zeigt sich bisher von seiner besten Seite. Da wären zum einen die ansteigenden Temperaturen, die die Menschen nach draußen zieht. Da gibt es zum anderen aber auch die insgesamt vier Feiertage im fünften Monat des Jahres, die freie Tage bescheren und eine gute Möglichkeit sind, am verlängerten Wochenende einen Kurztrip einzulegen. Etwa bei unseren Nachbarn in den Niederlanden. Aber wo sollten Autofahrer ihr Fahrzeug auftanken – vor oder hinter der Grenze?

In Deutschland oder Niederlande tanken? Es gibt eine klare Tendenz

In NRW gibt es bereits zahlreiche Ausflugsziele, die zu einem Tagestrip einladen. Und trotzdem: Auch ein paar Tage Urlaub dürfen es gerne mal sein. Viele Menschen werden auch wieder über Pfingsten in die Niederlande fahren, um sich dort an der See oder im Flachland zu erholen. Auch wenn von NRW der Weg nicht allzu weit bis ins Nachbarland ist, sollte das Auto vollgetankt sein, um die Wege problemlos und insbesondere stressfrei zurücklegen zu können. Dabei gibt es eine klare Empfehlung, ob noch in Deutschland oder erst in den Niederlanden getankt werden sollte.

Jenseits der Grenzen ist es aus NRW-Sicht mitunter teurer, wie ein Blick in die aktuellen Spritpreisdaten der EU-Kommission zeigt. Dies gilt gerade für die Niederlande und Frankreich. Und der Preisanstieg hat es in sich.

Ganze 19 (!) Cent kostet Benzin in den Niederlanden mehr als in Deutschland. Auch der Diesel ist dort um 10 Cent teurer. Da könnte es besonders schmerzen, erst bei unserem Nachbar den Tank vollzumachen – gerade weil auch in Deutschland die Spritpreise schon einmal billiger waren und der Unterschied zwischen Diesel und Benzin geringer war.

Im vergangenen Jahr wurde das Aus für den Tankrabatt in den Niederlanden vermeldet. Es war ein Entgegenkommen der Regierung, um die steigenden Energiekosten abzufangen. Doch seit dem 1. Juli 2023 ist das Tanken in den Niederlanden wieder kostspieliger geworden.

Auch in Frankreich ist der Sprit teurer

Bei einem Blick in die weiteren Nachbarländer von Deutschland fällt auf: Auch in Frankreich muss für Sprit mehr Geld ausgegeben werden als hierzulande – für Super etwa 5 Cent je Liter, für Diesel gut 7 Cent. Anders sieht es in Belgien aus. Dort ist auch der Diesel zwar um gut 8 Cent teurer, doch der Super E5 hingegen pro Liter um 13 Cent günstiger als in Deutschland. In Luxemburg sind die Preise dagegen deutlich niedriger: Benzin kostet dort 26 Cent weniger, Diesel gut 18 Cent weniger als diesseits der Grenze. In Dänemark ist ein Liter Benzin 18 Cent teurer als in Deutschland, ein Liter Diesel rund 4 Cent. 

Wer sich doch länger ins Auto setzt und in Richtung Süden fährt, sollte in Österreich tanken. Benzin ist hier 22 Cent billiger, Diesel etwa 5. In Italien sind Benzin und Diesel wiederum teurer als in Deutschland.

Auch in den Niederlanden wird Pfingsten gefeiert. Das bedeutet aber nicht, dass dort die Geschäfte geschlossen haben. Ein Shopping-Trip ist an den Feiertagen „in Holland“ durchaus möglich. Das ist vielleicht sogar nicht die schlechteste Idee, denn an Pfingsten könnte das Wetter unter Umständen nicht so berauschend werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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