Familie hält zusammen
Studium in Gefahr? Haakon äußert sich zu Ingrid Alexandras Heimkehr aus Australien
Kronprinz Haakon meldet sich zu Wort – und spricht offen über Prinzessin Ingrid Alexandras Rückkehr aus Australien und die Frage, die alle bewegt.
Während Kronprinz Haakon (52) in Tokio einen offiziellen Staatsbesuch absolviert, spitzt sich die Lage in der norwegischen Königsfamilie dramatisch zu. Bei Kronprinzessin Mette-Marit (52) wurde 2018 eine Form der chronischen Lungenfibrose diagnostiziert, eine unheilbare Erkrankung, die ihre Lunge zunehmend zerstört. Nun macht Haakon kein Hehl daraus, dass sich der Zustand seiner Frau zuletzt deutlich verschlechtert hat. Gegenüber dem NRK sagt er: „Es handelt sich um eine fortschreitende Krankheit. Und leider hat sich ihr Zustand deutlich verschlechtert.“ Haakon kürzt seinen Japan-Aufenthalt um einen Tag – um schnellstmöglich nach Hause zu kommen.
Auch Prinzessin Ingrid Alexandra (22), die Zweite der norwegischen Thronfolge, beobachtet die Situation ihrer Mutter nicht länger aus der Ferne. Die junge Prinzessin belegt seit August 2025 an der renommierten University of Sydney einen dreijährigen Bachelor-Studiengang. Doch am selben Tag, an dem ihr Vater in Tokio vor die Presse tritt, landet Ingrid Alexandra bereits in Norwegen. Kronprinz Haakon bestätigt gegenüber dem NRK: „Sie plant, bald nach Hause zu kommen, und das hat mit der Familiensituation zu tun. Dass sie bei ihrer Mutter sein möchte.“ Wie lange die Prinzessin in der Heimat bleibt, lässt er offen.
Prinzessin Ingrid Alexandra kehrt aus Sydney zurück – Studium soll trotz familiärem Ausnahmezustand weitergehen
Wie ernst die Lage wirklich ist, ordnet Johan T. Lindwall (54), Chefredakteur der schwedischen Zeitschrift Svensk Damtidning, bei einem Auftritt beim schwedischen Sender TV4 ein: „Entweder ist Mette-Marit inzwischen in einem so schlechten Zustand, dass es so schnell gegangen ist – oder es steht fest, dass sie eine neue Lunge transplantiert bekommt, und dann möchte die Familie zusammen sein.“ Auch der norwegische Hofexperte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen von TV 2 bestätigt: „Ihre Lungenfibrose hat sich seit dem vergangenen Sommer verschlechtert, und das ist schneller gegangen, als viele erwartet hatten.“
Trotz allem hält Kronprinz Haakon an den Zukunftsplänen seiner Tochter fest. Gegenüber dem norwegischen Privatsender TV 2 betont er, wie wichtig es sei, dass Prinzessin Ingrid Alexandra Zeit und Raum bekomme, ihr Studium abzuschließen: „Sie ist eine junge Frau, die sich weiterbilden möchte. Und das ist natürlich wichtig in ihrem Leben. Das unterstütze ich also sehr.“ Der Plan, das dreijährige Studium in Sydney zu beenden, bestehe weiterhin – auch wenn die Prüfungsfragen rund um die Examina noch offen sind.
Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie




Auch Stiefsohn Marius Borg Høiby (29), der auf die Urteilsverkündung in seinem Strafverfahren wartet, die für den 15. Juni angesetzt ist, kann in dieser schweren Zeit nicht an der Seite seiner Mutter sein. Auf die Frage, wie er damit umgehe, antwortet sein Stiefvater Haakon: „Das ist natürlich die Kehrseite der Medaille, aber glücklicherweise stehen wir auch mit ihm in Kontakt.“ Und dann, fast wie ein stilles Versprechen an die ganze Familie: „Wir sind eine Familie, in der jeder dem anderen wichtig ist. Deshalb schöpfen wir Kraft daraus, zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen.“ Verwendete Quellen: tv2.no, nrk.no, svenskdam.se
Rubriklistenbild: © ODD ANDERSEN/AFP
