Royal Lodge

Mitten in der Räumung: Andrew empfängt teure Champagner-Lieferung

Während Andrew seine Residenz verlassen muss, erscheint eine Champagner-Lieferung. Die ungewöhnliche Szene wirft Fragen auf – und zeigt sein Dilemma.

Windsor – Eine skurrile Szene spielt sich vor den Toren der Royal Lodge ab: Während Andrew Mountbatten Windsor (65) seine langjährige Residenz räumen muss, lässt er sich sechs Flaschen Champagner liefern. Die britische Boulevardpresse zeigt Fotos von der kuriosen Lieferung des Weinhändlers Majestic, die am Freitag (7. November) bei dem in Ungnade gefallenen Royal eintraf. Ein Mitarbeiter holt die Kiste mit Devaux-Champagner im Wert von je 35 Pfund pro Flasche (umgerechnet rund 42 Euro) am Seitentor ab. Andrew trinkt seit seiner Jugend keinen Alkohol mehr, wie die britische Boulevardzeitung Daily Mirror schreibt.

Inmitten der Zwangsräumung erhält Andrew Mountbatten Windsor eine Champagner-Lieferung. Das Foto zeigt ihn noch als Prinz bei einer Gedenkveranstaltung zum Ende des 2. Weltkriegs 2019 in Brügge.

Der einstige Prinz muss die pompöse Villa mit 30 Zimmern bis Ende Januar verlassen, nachdem ihm König Charles III. (76) sämtliche royalen Titel entzogen hat. Über zwei Jahrzehnte bewohnte Andrew das Anwesen in Windsor, für das er kaum Miete zahlte. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) lebt noch immer mit ihm unter einem Dach. Die beiden wollen jedoch getrennte Wege gehen. Ferguson soll sich laut Daily Mirror oft an eine Bar zurückziehen, die eigens hinter dem Haus errichtet wurde, und dort dem Personal ihre Sorgen anvertrauen. Die geschiedenen Eheleute treffen sich offenbar nur noch zu den Mahlzeiten.

Andrew zwischen Champagner-Lieferung und Zwangsräumung: Die absurde Lage vor seinem Auszug

Die Champagner-Lieferung sorgt für Stirnrunzeln. „Der Champagner wurde an einem Seitentor abgeliefert und ein Mitarbeiter holte ihn ab. Für wen auch immer er bestimmt ist, manche würden sagen, es ist vielleicht kein guter Eindruck, wenn Champagner geliefert wird“, zitiert The Sun eine Quelle. Die absurde Szene fällt in eine Zeit, in der Andrew mit den Konsequenzen seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) kämpft. Nach der Veröffentlichung posthumer Memoiren von Virginia Giuffre im Oktober verschärfte sich die Kritik an Andrew. Er weist alle Vorwürfe zurück.

Andrew droht ein einsames Weihnachtsfest. Seine Töchter Beatrice (37) und Eugenie (35) werden laut The Sun voraussichtlich bei der königlichen Familie in Sandringham feiern, während Sarah Ferguson Einladungen von Freunden abwägt und möglicherweise ins Ausland reist.

Tampongate, Untreue, Missbrauch: Die zehn größten Skandale im britischen Königshaus

Royale Untreue. Schon auf dem Verlobungsbild von Charles und Diana war Betrug mit im Spiel. Nicht nur Charles hatte eine Affäre mit seiner Jugendliebe Camilla, auch Lady Diana suchte irgendwann Trost in anderen Armen. Fakt ist, als Prinz Charles gestand, untreu gewesen zu sein, gab auch Prinzessin Diana ihren Fehltritt mit Reitlehrer James Hewitt zu.
Annus Horribils
Meghan und Harry befreiten sich 2020 von allen royalen Zwängen, um in Montecito ein neue Leben anzufangen. Seitdem bestimmt nicht mehr das Hofprotokoll, sondern ihre Hollywood-Attitüde den Alltag und folgt den Gesetzen der Selbstvermarktung bei diversen Interview-, Buch- und Filmprojekten.
Megxit und Oprah Interview 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten das Interview von Prinz Harry und seiner Frau Meghan.
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Royal-Expertin Ingrid Seward gibt sich laut GB News jedoch zuversichtlich: „Es ist eine sehr schwierige Situation mit Andrew und Weihnachten. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihn allein lassen – jemand wird ihn aufnehmen.“ Möglicherweise könnten sein Bruder Prinz Edward (61) oder seine Schwester Prinzessin Anne (75) einspringen. Andrew wird unterdessen auf das private Sandringham Estate in Norfolk umziehen – eine Lösung, die König Charles aus seiner Privatschatulle finanziert. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, thesun.co.uk, gbnews.com

Rubriklistenbild: © Olivier Matthys/dpa

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