Royale Töchter
Schadet Sarah Fergusons Epstein-Skandal ihren Töchtern Beatrice und Eugenie?
Die neuen Epstein-Enthüllungen um Sarah Ferguson werfen dunkle Schatten auf ihre Töchter Beatrice und Eugenie – droht das Ende ihrer royalen Ambitionen?
London – Sarah Ferguson (65) steht erneut im Zentrum eines Skandals, der nicht nur ihre eigene Reputation zerstört, sondern womöglich auch die Zukunft ihrer Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) in der königlichen Familie gefährdet. Die Herzogin von York hat bereits zahlreiche Kontroversen überstanden. Nun sieht sie sich mit den schwerwiegendsten Konsequenzen ihrer Laufbahn konfrontiert.
Der Auslöser für die aktuelle Krise ist eine 2011 versendete E-Mail an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein († 66, 2019). In dieser bezeichnete Sarah Ferguson den Pädophilen als „standhaften, großzügigen und großartigen Freund“. Wie diverse britische Medien berichten, schrieb sie diese Nachricht nur sechs Wochen, nachdem sie öffentlich geschworen hatte, nie wieder mit Epstein zu sprechen.
Sarah Ferguson und der Epstein-Skandal: Beatrice und Eugenie leiden unter den Enthüllungen
Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie hatten als Kinder bereits Kontakt zu Epstein und besuchten sogar seine Privatinsel Little Saint James. Nun stehen sie vor einer ungewissen Zukunft. Beide Schwestern haben sich für die Königsfamilie eingesetzt. Beatrice war in diesem Jahr bei einer Gartenparty von König Charles III. (76) anwesend. Eugenie wurde von der King‘s Foundation als Mentorin für das „Under-35-Netzwerk“ ausgewählt.
Die Auswirkungen des Skandals sind bereits spürbar: Sieben Wohltätigkeitsorganisationen, darunter der Teenage Cancer Trust und Julia‘s House, haben Sarah Ferguson als Schirmherrin entlassen. Wie die britische Boulevardzeitung Express berichtet, wurden Sarah Ferguson und Prinz Andrew (65) von der diesjährigen Weihnachtsfeier in Sandringham zwar nicht direkt ausgeschlossen. Doch müssen sie sich unauffällig verhalten. Ein Insider erklärt: „Der König hofft, dass die Yorks einen diskreten Weg finden, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.“ Das bedeutet sehr höflich formuliert: Er möchte sie dort nicht sehen.
Krebs, Bulimie, Depression: Neun Royals der britischen Königsfamilie erkrankten schwer – das machten sie publik




Besonders brisant: In Gerichtsakten des Falls „Isbilen v. Turk“ werden die Prinzessinnen selbst erwähnt. Im Oktober 2019 erhielt Eugenie 25.000 britische Pfund (etwa 30.000 Euro) auf ihr persönliches Konto. Einen Monat später landeten 750.000 britische Pfund (etwa 950.000 Euro) auf Andrews Konto – angeblich als „Hochzeitsgeschenk“ für Beatrice. Das Geld wurde später vollständig zurückgezahlt. Doch der Schaden für die Reputation der Familie war bereits entstanden. „Ihre Zukunft hängt weniger davon ab, was sie getan haben, als davon, was noch ans Licht kommen könnte“, erklärt die US-News-Seite Daily Beast. Zwar erhält die aktuelle Kampagne von Prinzessin Eugenie neben dem Skandal Aufmerksamkeit, doch ob sie unabhängig von ihren Eltern wahrgenommen werden, muss die Zeit zeigen. Verwendete Quellen: thedailybeast.com, express.co.uk
Rubriklistenbild: © Ian West/dpa
