Britische Royals
Prinzessin Eugenie startet neue Kampagne: Ablenkung vom Epstein-Skandal um Mama Fergie?
Prinzessin Eugenie startet eine wichtige Initiative, kurz nachdem eine verfängliche E-Mail ihrer Mutter Sarah Ferguson an Jeffrey Epstein enthüllt wurde.
New York City – Prinzessin Eugenie (35) hat eine neue Kampagne gestartet. Der Zweck: lobenswert. Der Zeitpunkt: verdächtig. Nur wenige Tage, nachdem die Bombe geplatzt war, dass ihre Mutter Sarah Ferguson, Herzogin von York (65), Jeffrey Epstein († 66, 2019) eine Entschuldigungs-Mail geschickt hatte, startete Eugenie eine neue Kampagne des Anti-Slavery Collective.
Prinzessin Eugenie gründete 2017 gemeinsam mit ihrer Jugendfreundin Julia de Boinville das Anti-Slavery Collective, das sich gegen moderne Sklaverei in der Modeindustrie einsetzt. Jetzt startete sie eine neue Kampagne über gefälschte Mode mit dem Namen „Hidden Threads: Fake Fashion – A Human Rights Scandal“. Die Aktion hebt die versteckte Ausbeutung in Lieferketten für gefälschte Mode hervor – von unregulierten Fabriken bis hin zu Marktständen.
Kampagne gegen Fashion-Sklaverei: Will Prinzessin Eugenie vom Skandal ihrer Mutter ablenken?
„Hinter gefälschten Handtaschen, Turnschuhen oder Fußballtrikots verbergen sich einige der schlimmsten Missbräuche, darunter Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Menschenhandel“, sagte die jüngere Tochter von Prinz Andrew (65) und Fergie in einer Erklärung.
Eugenie nahm auch an der Eröffnung in New York teil, die mit der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) und der New Yorker Klimawoche zusammenfiel, die bis zum 28. September läuft. Bei der Veranstaltung empfingen das Anti-Slavery Collective, TRACIT und Entrupy (ein führendes Unternehmen im Bereich der KI-gestützten Verifizierung) Gäste im Goals House, wo sie die Realität der Lieferketten für gefälschte Mode sehen und spüren konnten, wie Express.co.uk berichtet. Prinzessin Eugenie sagte: „Gefälschte Mode schürt die moderne Sklaverei, und das Anti-Slavery Collective ist entschlossen, sie zu konfrontieren und herauszufordern.“
Prinzessin Eugenie teilte auch einen Beitrag des Anti-Slavery Collective auf Instagram. „Das Anti-Slavery Collective ist entschlossen, sicherzustellen, dass die Verbraucher die wahren Kosten dieser Artikel verstehen, und eine größere Rechenschaftspflicht in allen Lieferketten zu fordern“, heißt es darin.
Die Kampagne selbst und Prinzessin Eugenies Beweggründe mögen ehrenhaft sein, haben anhand des Zeitpunkts aber trotzdem einen Beigeschmack. Erst kürzlich wurde nämlich bekannt, dass ihre Mutter Fergie, Herzogin von York, dem verstorbenen verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein im Jahr 2011 eine E-Mail geschickt hatte. Darin entschuldigte sich die Herzogin bei Epstein dafür, dass sie ihn öffentlich verleugnet hatte. Sie bezeichnete ihn auch als ihren „größten Freund“.
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Ein Sprecher der Herzogin sagte danach zwar, dass die E-Mail damals von Sarah Ferguson geschickt wurde, weil sie befürchtete, von Epstein wegen Verleumdung verklagt zu werden. Die Enthüllung führte dennoch zu einer Krise für Prinz Andrews Ex-Frau, die seitdem als Schirmherrin einer Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen fallen gelassen wurde. Verwendete Quellen: Express.co.uk, Instagram
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