Royaler Tiefschlag
„Wird für sie verheerend sein“: Wie sich der Skandal um Andrew auf Beatrice und Eugenie auswirkt
König Charles III. greift durch: Andrew verliert alle Titel. Doch was bedeutet der royale Paukenschlag für seine Töchter Beatrice und Eugenie?
Buckingham-Palast – Die Schlagzeilen um ihren Vater reißen nicht ab. Während Prinzessin Beatrice (37) sich in Riad aufhält und Prinzessin Eugenie (35) nach Paris gereist ist, überschlagen sich in London die Ereignisse. Ihre Eltern stehen im Zentrum eines Skandals, der das Königshaus erschüttert wie selten zuvor.
König Charles III. (76) hat eine historische Entscheidung getroffen: Sein jüngerer Bruder Andrew (65) heißt ab sofort nur noch Andrew Mountbatten Windsor. Der Prinzen-Titel ist Geschichte, ebenso die luxuriöse Royal Lodge in Windsor. Laut einer Erklärung des Buckingham-Palastes geschah dies „ungeachtet der Tatsache, dass er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe weiterhin bestreitet“. Die Verwicklungen in den Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) waren für die Königsfamilie wohl schlichtweg unerträglich geworden.
Andrews Töchter zwischen Loyalität und Distanz
Für Beatrice und Eugenie dürfte dieser öffentliche Tiefschlag für ihren Vater besonders schmerzhaft sein. Die beiden Prinzessinnen werden trotzem ihre Titel behalten. Dieser Punkt soll bei den Verhandlungen um Andrews Zukunft für ihn entscheidend gewesen sein, berichtet die britische Medienlandschaft. So behalte er zumindest noch eine Zehenspitze im Königshaus.
Die Einschätzung eines Royal-Experten fällt düster aus. Der königliche Biograf Richard Fitzwilliams zeigt sich gegenüber der „Daily Mail“ überzeugt, dass sich die Beziehung zwischen Vater und Töchtern „drastisch verändern“ werde. „Seine Töchter werden so viel Abstand wie möglich zu ihm halten wollen. Das wird für sie verheerend sein“, prognostiziert er. Die beiden stünden vor einer Gratwanderung zwischen Familienloyalität und öffentlicher Distanzierung.
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Die Vorwürfe gegen Andrew wiegen schwer: Virginia Giuffre (1983-2025) hatte ihm vorgeworfen, sie als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Andrew war eng mit Epstein und dessen Komplizin Ghislaine Maxwell (63) befreundet. Ein BBC-Interview aus dem Jahr 2019, in dem Andrew die Vorwürfe zurückwies, wurde zum persönlichen Fiasko für ihn. Er wurde seitdem auch direkt der Lüge in diesem Gespräch überführt. 2022 einigte er sich außergerichtlich mit Giuffre – die Summe soll im Millionenbereich gelegen haben. Virginia Giuffre verstarb im April 2025. Ihre posthum erschienenen Memoiren belasteten Andrew erneut schwer und sollen den finalen Anstoß für Charles‘ Entscheidung gegeben haben.
Künftig wird Andrew wohl in einem Haus auf dem Landsitz Sandringham in Norfolk wohnen – auf Kosten des Königs. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) zieht diesmal nicht mit, womit eine jahrelange, ungewöhnliche Wohngemeinschaft endet. Ob die Töchter ihrem gefallenen Vater beistehen werden, bleibt abzuwarten. Ihr Auslandsaufenthalt zum Zeitpunkt der Skandal-Enthüllungen spricht Bände. Verwendete Quellen: Daily Mail, Mitteilung des Buckingham-Palasts
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