Nach Titel-Entzug
Virginia Giuffres Familie erlebt emotionalen Sieg nach Andrews Sturz: „Wünschte, sie wäre hier“
Die Verwandten von Virginia Giuffre kommentieren mit rührenden Worten den Beschluss von König Charles. Bruder und Schwägerin feiern dies als Triumph.
London – Die Familie von Virginia Giuffre (†41, 2025) meldet sich zu Wort, nachdem Prinz Andrew (65) alle royalen Titel entzogen wurden. Der Buckingham-Palast gibt am 30. Oktober bekannt, dass der jüngere Bruder von König Charles (76) künftig nur noch Andrew Mountbatten Windsor heißt. Zudem muss Prinz Andrew seine Villa Royal Lodge in Windsor räumen. Die beispiellose Entscheidung folgt auf wochenlange Schlagzeilen über die Verbindungen des Royals zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, †, 2019).
Virginia Giuffre hatte Prinz Andrew vorgeworfen, sie als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail berichtet, dass Giuffres Bruder Skye Roberts und dessen Ehefrau Amanda Roberts in einer Stellungnahme erklären: „Heute hat ein gewöhnliches amerikanisches Mädchen aus einer gewöhnlichen amerikanischen Familie einen britischen Prinzen mit ihrer Wahrheit und außergewöhnlichem Mut zu Fall gebracht.“ Prinz Andrew bestritt die Vorwürfe stets, zahlte Giuffre jedoch im Februar 2022 einen Millionenbetrag in einem außergerichtlichen Vergleich.
Prinz Andrew verliert alle royalen Privilegien während Virginia Giuffres Stimme Geschichte schreibt
Die Familie betont laut dem US-amerikanischen People-Magazin, dass Virginia Giuffre als Minderjährige von Prinz Andrew sexuell missbraucht worden sei und niemals aufgehört habe, für Rechenschaft zu kämpfen. „Heute erklärt sie den Sieg“, heißt es in der Stellungnahme. Giuffre starb im April 2025 durch Suizid auf ihrer Farm in Australien. Ihr posthum veröffentlichtes Buch „Nobody‘s Girl: A Memoir of Surviving Abuse and Fighting for Justice“ erschien im Oktober und enthält detaillierte Schilderungen ihrer angeblichen Begegnungen mit Prinz Andrew.
Der Druck auf die königliche Familie verstärkte sich, als die Mail on Sunday brisante E-Mails zwischen Prinz Andrew und Jeffrey Epstein enthüllte. Amy Wallace, die Ghostwriterin von Giuffres posthum erschienenen Memoiren, sagt der BBC: „Ich bin so stolz auf sie. Ich wünschte nur, sie wäre hier, um diesen historischen Moment zu sehen. Geschichte wurde gerade von Virginia Roberts-Giuffre geschrieben.“ Epsteins ehemalige Partnerin und Gehilfin Ghislaine Maxwell (63) verbüßt derzeit eine 20-jährige Haftstrafe wegen Sexhandels.
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Die Familie von Virginia Giuffre kündigt laut People an, den Kampf fortzusetzen: „Wir, ihre Familie, werden zusammen mit ihren Überlebens-Schwestern Virginias Kampf fortführen und nicht ruhen, bis dieselbe Rechenschaftspflicht für alle Missbraucher und Mittäter gilt, die mit Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell in Verbindung stehen.“ In ihrer posthumen Abrechnung mit Prinz Andrew ließ Virginia Giuffre kaum Fragen offen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, people.com, bbc.com
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