Medwedew poltert auf Social-Media-Plattform
„Die maximale Niederlage“ - Klarstellung der Ziele Russlands durch Putins Handlanger
Medwedew gibt zu: Russlands Absicht bleibt es, die Ukraine militärisch zu unterwerfen. Seine Ausdrucksweise deutet auf eine Eskalation hin.
Moskau – Einmal mehr barsche Töne aus Moskau: Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat in einem aktuellen Beitrag auf dem russischen sozialen Netzwerk VK die aggressive Marschrichtung Moskaus im Ukraine-Krieg unmissverständlich formuliert.
Erneute Eskalation im Ukraine-Krieg: Putin-Scherge stellt klar, was Russlands Ziele sind
Er erklärte, dass die „Hauptaufgabe Russlands“ darin besteht, der Ukraine eine „maximale Niederlagen“ zuzufügen. Medwedew, der früher als Präsident Russlands sowie Ministerpräsident der Russischen Föderation diente, betonte in seinem Post, dass Russland im Moment „vorankommt“ und dass der Feind Widerstand leistet, jedoch noch nicht besiegt sei.
In seinem Statement erläuterte Medwedew: „Die Einstellung des Krieges würde für das Bandera-Regime und persönlich für seinen Führer das unvermeidliche Ende bedeuten. Deshalb bleibt die Verursachung maximaler Niederlagen des Feindes ‚auf dem Schlachtfeld‘ unsere Hauptaufgabe heute.“
Die aggressive Rhetorik verdeutlicht die nach wie vor gegebene Zielsetzung Moskaus, die nicht nur auf militärische Erfolge abzielt, sondern auch auf die politische Destabilisierung der Ukraine hinzielt.
Putin-Scherge Medwedew glaubt, dass USA wieder Militärhilfen für die Ukraine leisten wird
Medwedew skizzierte zudem seine Erwartungen an die USA, die kürzlich ihre Militärhilfe für die Ukraine ausgesetzt hatten. Er ist der Ansicht, dass die Hilfe wieder aufgenommen wird, sobald der ukrainische Präsident einem mineralischen Abkommen mit Washington zustimmt.
„Sobald das Abkommen unterzeichnet ist, werden die amerikanischen Waffenlieferungen sehr wahrscheinlich sofort wieder aufgenommen“, schrieb er und wies darauf hin, dass auch Europa im Begriff steht, seine Militärhilfen aufzustocken.
Moskau unnachgiebig: Neue Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur
Das Ziel der „maximalen Niederlage“ wird derweil durch die jüngsten militärischen Aktivitäten Russlands untermauert. Offenbar hat die russische Armee in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (7. März) schwere Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur verübt und zivile Einrichtungen als Ziel ins Visier genommen, wie der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko auf Facebook mitteilt.
Hierbei wurden mehrere Regionen der Ukraine durch Raketenangriffe und Drohneneinsätze stark beschädigt. In Charkiw wurden nach einem gezielten Angriff auf eine „zivile Infrastruktur“ mehrere Verletzte gemeldet, was die Strategie Russlands untermauert, wirtschaftliche und soziale Schwächen auszunutzen.
Verhandlungen im Ukraine-Krieg – Kreml gegen temporären Waffenstillstand
Medwedews Aussagen sind vor dem Hintergrund laufender Diskussionen über Friedensverhandlungen zu sehen. Während westliche Führer wie der britische Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron Versuche unternehmen, einen Waffenstillstand zu fördern, lehnt der Kreml solche Initiativen ab. Er fordert stattdessen feste Vereinbarungen für eine endgültige Einigung, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erst am Donnerstag betonte.
Während die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten in diesen Tagen nach Wegen suchen, um den Konflikt zu deeskalieren, bleibt der Kreml unnachgiebig und setzt auf eine Offensive, die die Ukraine weiter destabilisieren könnte.
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