Klare Prognose

Schnee und Glätte in Teilen von NRW: Wie lange bleibt es weiß?

Zum Jahresbeginn schneite es in weiten Teilen von NRW. Und es geht weiter. Auch am Sonntag kann mancherorts noch einmal ordentlich Schnee fallen.

Update vom 4. Januar, 7.23 Uhr: Frost, Schnee und Glätte – so geht es auch am Sonntag in NRW weiter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Vormittag gebietsweise Schneeschauer. Schwerpunkt ist vor allem der nördliche Teil des Bundeslandes: vom Niederrhein bis ins Sauerland, vom nördlichen Münsterland bis nach Ostwestfalen. Örtlich können erneut fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee fallen.

Es fällt Schnee in NRW: Aber bleibt er auch liegen?

Verbreitet muss am Vormittag mit Frost zwischen 0 und –4 Grad, in Hochlagen bis –6 Grad gerechnet werden. Oberhalb von 300 bis 400 Metern gibt es am Sonntag den ganzen Tag über Dauerfrost. „Verbreitet Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe“, warnen die Wetter-Experten.

Schnee, Dauerfrost und Glätte in NRW

Update vom 3. Januar, 18.22 Uhr: Auch in der Nacht zu Sonntag, 4. Januar, bleibt es in NRW frostig. Es sei verbreitet mit leichtem Frost zu rechnen, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). „Am Sonntag im Bergland erneut Dauerfrost zwischen 0 und –4 Grad“, heißt es weiter. Glättegefahr bestehe laut Vorhersage weiterhin.

Neben Frost hält sich auch der Schnee. Im Laufe der Nacht ziehen neue Schneeschauer von Nordwesten auf. „Schwerpunkt in der Südwesthälfte sowie im Stau des Berglands. Vor allem hier bis Sonntagvormittag nochmal 1 bis 3, lokal um 5 cm Neuschnee“, so der Wetterdienst.

Update vom 3. Januar, 7.20 Uhr: Experten des DWD rechnen am Samstagmorgen, 3. Januar, vor allem in der Nord- und Osthälfte von NRW mit aufziehenden Schneeschauern mit Glätte. „Dabei gebietsweise weitere 1 bis 3 cm Neuschnee bis in tiefe Lagen, in Hochlagen sowie in einem Streifen vom Münsterland bis Paderborn auch bis 5 cm Neuschnee nicht ausgeschlossen“, heißt es in der Prognose.

Autofahrer sollten weiterhin vorsichtig sein, denn es soll weiterhin glatt auf den Straßen werden. Eine amtliche Warnung vor Glätte des DWD gilt für ganz NRW bis Sonntag, 11 Uhr. Zudem besteht im Hochsauerland die Gefahr von Schneeverwehungen. Fahrer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen.

Schnee in Teilen von NRW – Wochenende wird weiß

[Erstmeldung vom 2. Januar, 18.15 Uhr] Hamm – Es war ein kalter und teils ungemütlicher Start ins Jahr 2026: In vielen Teilen von NRW schneite es und vielerorts gesellten sich eisige Sturmböen dazu. Das Winter-Wetter sorgte für glatte Straßen, zahlreiche Verkehrsunfälle und Polizeieinsätze. Auch in den kommenden Tagen wird sich der Trend wohl fortsetzen – besonders das Wochenende wird weiß.

Los ging es schon am Freitag, 2. Januar, wenngleich der Schnee besonders im Flachland noch nicht so richtig liegen bleiben wollte. Aus dem Schneematsch könnte aber schon am Samstag, 3. Januar, eine weiße Schneedecke werden, erklärt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf Nachfrage von wa.de. „Wir gehen davon aus, dass es durchweg Schnee gibt“, sagt die Expertin. Dazu kommen Samstag und Sonntag Temperaturen zwischen 1 und 3 Grad im nordrhein-westfälischen Flachland. Dort sei zudem mit etwa 1 bis 3 Zentimeter Neuschnee pro Tag zu rechnen.

Schnee und Glätte in NRW setzen sich fort

In den höher gelegenen Staulagen, wie etwa dem Sauerland und dem Teutoburger Wald, seien am Wochenende tagsüber sogar bis zu 10 Zentimeter Neuschnee drin. Dann liegen die Temperaturen im Bergland bei eisigen 0 bis -3 Grad. Es ist auch in den kommenden Tagen besonders auf den Straßen weiterhin Vorsicht geboten, warnt die Meteorologin. „Es ist glatt und es bleibt glatt“, sagt die Wetterexpertin. Auch zum Start in die nächste Woche bleibt es das voraussichtlich so – ausgerechnet, wenn es für viele Menschen nach dem Winterurlaub wieder zur Arbeit geht und die Straßen wieder voller werden.

Im Flachland ist am Montag mit etwa 0 Grad und in der Nacht auf Dienstag sogar mit bis zu -5 Grad zu rechnen. Dafür sinke aber die Wahrscheinlichkeit auf Schneeschauer. Wo es so richtig geschneit hat, wird aber auch in der kommenden Woche noch eine weiße Schneedecke die Landschaft verzieren. „Man muss auch beachten, dass sich der Schnee insgesamt addiert“, sagt die DWD-Meteorologin. Über den Wochenstart hinaus sei aktuell noch keine klare Prognose zu treffen. So viel steht aber fest: Es bleibt erst einmal kalt in NRW.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Ralph Peters

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