Es wird ungemütlich

Wetterdienst kündigt mehrere Zentimeter Neuschnee für NRW an

Sturmböen, Frost und Schnee: In NRW bleibt es zum Jahresbeginn ungemütlich. Der deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen herausgegeben.

Update vom 2. Januar, 7.30 Uhr: Die Karte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist am Freitagmorgen gelb und orange gefärbt: Es wird im ganzen Bundesland vor Glätte gewarnt. Und besonders im Südosten Nordrhein-Westfalens müssen sich die Menschen wie erwartet auf Schneefall einstellen. Das betrifft besonders das Sauerland, Teile des Märkischen Kreises sowie die Kreise Soest, Paderborn und Höxter. Die Warnung vor Schneefall gilt zunächst bis 10 Uhr. Außerdem warnt der DWD im Osten von NRW vor Sturmböen zwischen 55 und 65 km/h. Auch im restlichen Bundesland sorgen Windböen für ungemütliches Wetter.

Schnee beim ersten Wintereinbruch im Siegerland Ende November: In der Nacht zum 2. Januar soll es erneut schneien.

Update vom 1. Januar, 20.19 Uhr: Nun wurde auch die Vorhersage für Schnee in Nordrhein-Westfalen aktualisiert. In der Nacht zu Freitag, 2. Januar, gingen die Niederschläge zunehmen auch in den tiefen Lagen in Schnee über, teilte der DWD am Abend mit. Vom Niederrhein bis Ostwestfalen gebe es gebietsweise 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee.

„Vom Sauerland bis zum südlichen Teutoburger Wald/Eggegebirge oberhalb von 300 m stellenweise markante Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm innerhalb von 6 bis 12 Stunden möglich, lokal bis 15 cm nicht ausgeschlossen“, heißt es, im Bergland gebe es Gefahr durch Schneeverwehungen.

Freitag immer wieder Schneeschauer, Schneeverwehungen bergen Gefahren

Am Freitag gebe es immer wieder Schneeschauer, in höheren Lagen „mit weiten 3 bis 8 Zentimetern“. Die Temperaturen lägen im Bergland zwischen 0 und -3 Grad, „in den höchsten Lagen Dauerfrost um -1 Grad“, heißt es. Grund dafür sei das Sturmtief das polare Meeresluft sowie „unbeständiges und windiges Wetter“ nach NRW bringe.

Update vom 1. Januar, 19.01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor Sturmböen für Teile NRWs bis Freitag, 2. Januar, verlängert. Für Teile des Sieger- und Sauerlandes gilt noch bis mindestens 10 Uhr die Warnung vor Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h, in exponierten Lagen bis zu 80 km/h.

In NRW wird es an Neujahr stürmisch. (Symbolbild)

Update vom 1. Januar, 8.35 Uhr: Die amtlichen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleiben auch am Neujahrsmorgen noch bestehen - und wurden verlängert. Für viele Teile von NRW, darunter vor allem der Norden und Osten, gilt eine amtliche Warnung vor Sturmböen von 10 bis 18 Uhr. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden“, heißt es. Wer draußen unterwegs ist, sollte daher auf herabfallende Gegenstände und Äste achten.

Glätte, Frost und Schnee am Neujahrstag

Außerdem warnt der DWD weiterhin vor Glätte und Frost. Dies gilt zunächst bis 10 Uhr und betrifft vor allem die südlichen Teilen NRWs. Autofahrer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen.

Bis in den Vormittag hinein rechnen die Wetter-Experten vor allem im Bergland mit Glätte durch leichten Schneefall, Schneegriesel, gefrierende Feuchtigkeit, teils auch durch gefrierenden Sprühregen. Ab mittags sollen Niederschläge folgen, im Bergland sind dann erneut Glätte und Neuschnee möglich. „Dabei im Zuge stürmischen Windes in Hochlagen oberhalb von 600 bis 800 m zunehmend Gefahr von Schneeverwehungen“, heißt es in der aktuellen Prognose.

Wetter-Knall zu Silvester: Schnee und Sturm steuern auf NRW zu

Update vom 31. Dezember, 17.47 Uhr: Es wird ungemütlich in NRW zum Start ins neue Jahr. In weiten Teilen des Bundeslandes warnt der Deutsche Wetterdienst bereits am Silvesterabend vor Frost und Glätte aufgrund der niedrigen Temperaturen. Die Warnung gilt zunächst bis 10 Uhr am Neujahrsmorgen und betrifft besonders den Süden NRWs. Im Nordteil des Bundeslandes kommt nun noch eine amtliche Warnung für Windböen für denselben Zeitraum hinzu. Diese wird gar erhöht auf eine Warnung vor Sturmböen, geltend an Neujahr ab 10 Uhr.

Erstmeldung: Hamm - Das Wetter in NRW war jüngst geprägt von Glatteis-Warnungen und Nebel, aber auch viel Sonne. Zum Jahreswechsel wird es turbulenter. Vor allem in der Silvesternacht sollten die Menschen vorsichtig sein. Im Bergland könnte es weiß werden, an Neujahr ist unter Umständen auch ein bisschen Schnee bis ins Flachland möglich. Alles gepaart mit stürmischen Böen – ungemütliche Aussichten nach den vergangenen tollen Wintertagen.

Ein stürmischer Jahreswechsel steht bevor – im Bergland von NRW könnte sogar Schnee fallen. (Symbolbilder)

„Am Mittwoch (Silvester) stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen oder Sprühregen, im Bergland ab 400 Metern Schnee mit entsprechender Glätte“, lautet die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es wird etwas wärmer als in den letzten Tagen. Die Höchstwerte liegen bei 2 bis 5 Grad. Im Hochsauerland bleibt es frostig bei -1 Grad.

Die Meteorologen vom DWD warnen: Bis zum Abend kann es oberhalb von 400 Metern bis zu 5 Zentimeter Neuschnee geben. Im Hochsauerland sind bis zu 10 Zentimeter drin. „Im höheren Bergland Schneeverwehungen nicht ausgeschlossen. In der Eifel allenfalls vereinzelt etwas Schneegriesel oder gefrierender Sprühregen“, heißt es weiter.

Stürmischer Jahreswechsel – und dann kommt der Schnee nach NRW

In der Nacht, wenn es viele Menschen zum Jahreswechsel auf die Straßen zieht, wird es laut DWD weiterhin stark bewölkt sein. Mancherorts in NRW kann Sprühregen, im Bergland noch etwas Schnee oder gefrierender Regen herunterkommen. Insgesamt also keine guten Aussichten für Feuerwerk und Feiern im Freien. Es gilt, sich dick einzupacken, wenn um Mitternacht auf das neue Jahr 2026 angestoßen wird. Die Temperaturen sinken auf 3 bis 0 Grad, im Bergland bis -2 Grad. Weiterhin soll es teils stark böigen Wind geben. Mit Blick auf Raketen und Böller kann es gefährlich werden, sagt eine Wetter-Expertin.

Ähnlich sieht die Prognose für Neujahr aus. Der erste Tag in 2026 wird vielerorts nass. „In tiefen Lagen meist Regen oder Schneeregen, im Bergland auch Schnee mit Glätte“, so die Meteorologen. Weiterhin muss mit Sturm gerechnet werden. In der Nacht zu Freitag, 2. Januar 2026, kann es ebenfalls Schneeregen im Flachland geben. So geht es dann auch tagsüber weiter.

Und am Wochenende? Da ist in NRW Schnee bis in tiefe Lagen möglich. So sieht es zumindest die DWD-Prognose (Stand 30. Dezember). Es gilt wie auch in den Tagen zuvor: Glätte-Gefahr! Die Temperaturen sinken zum Wochenende hin wieder etwas ab. Möglicherweise liegen die Höchstwerte zu Beginn der neuen Woche tagsüber gerade so über dem Gefrierpunkt. Aber diese Prognose ist noch unsicher.

Rubriklistenbild: © Thomas Banneyer/dpa

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