„Kalte und bodennah sehr feuchte Luft“
Nebel und Sprühregen: Warnung vor glatten Straßen in NRW
In NRW können auch am Montagabend viele Straßen gefährlich glatt werden. Der Wetterdienst warnt vor Nebel, Sprühregen – und vielerorts Glatteis.
Update vom 30. Dezember, 8.04 Uhr: Auch am Dienstagmorgen müssen Autofahrer und Fußgänger vorsichtig sein. Eine Amtliche Warnung des DWD vor Glätte und Frost gilt für ganz NRW noch bis 11 Uhr. „Bis zum Vormittag verbreitet Frost, gebietsweise Glätte, örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen“, heißt es von den Wetter-Experten.
Auch danach ist kein Aufatmen angesagt. Denn die Meteorologen rechnen auch in der Nacht auf Mittwoch gebietsweise mit Glätte durch überfrierende Nässe. Auch sei örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen. Frost bis -4, im Bergland bis -6 Grad, soll es in der Nacht erneut verbreitet geben.
Nebel und glatte Straßen: Kalte, feuchte Luft sorgt für Glatteis
[Erstmeldung] Hamm – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt auch für Montagabend, 29. Dezember, Glatteis auf den Straßen in NRW an. Seit dem Nachmittag könne es vor allem durch „gefrierenden Sprühregen“ stellenweise zu Glätte auf den Straßen kommen.
Auch richtiges Glatteis könne ab den Abendstunden nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Das gelte besonders für den Süden Nordrhein-Westfalens, das Bergland sowie Ostwestfalen-Lippe. Durch Auflockerungen und überfrierende Nässe könne es aber im gesamten Bundesland zu glatten Böden kommen, heißt es beim DWD.
Glätte auch an Silvester möglich – dazu Sturm, Regen, Schnee
In der Nacht zu Dienstag sei außerdem auch wieder Nebel möglich, „teilweise mit Sichtweiten unter 150 m“, teilt der Wetterdienst mit. Grund sei ein Hoch mit Schwerpunkt über dem Nordostatlantik, mit dem „kalte und bodennah sehr feuchte Luft“ nach NRW fließe. Die Temperaturen liegen demnach in der Nacht zwischen 0 und -4, tagsüber „in Hochlagen teils Dauerfrost bei -1 bis -3 Grad“.
Bereits am Samstagabend sorgte Glatteis auf den Straßen von NRW für viele Probleme. Aus dem Kreis Soest meldete die Polizei am frühen Abend gleich mehrere Glätte-Unfälle. Hier warnte ein Sprecher der Polizeileitstelle: „Fahrten, die nicht zwingend erforderlich sind, sollte man auf die nächsten Tage verschieben.“ Auch im Ruhrgebiet, im Sauerland sowie in Ostwestfalen-Lippe waren Straßen am Abend gefroren, vor allem auf Brücken und anderen exponierten Stellen.
Am Sonntagmorgen dann hatte der DWD sogar eine amtliche Warnung vor „markanter Glätte“ herausgegeben. Betroffen waren auch hier primär Ostwestfalen, das Sauer- und Siegerland sowie das Bergische Land und Teile des Ruhrgebiets (Dortmund, Hamm, Hagen).
Für Silvester kündigt eine Expertin ebenfalls mögliche Glätte an – dazu in Teilen NRWs Schnee und Sturm. In anderen Regionen sehe es aktuell aber eher nach Regen in der Neujahrsnacht aus.
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