Halbes Bundesland betroffen

DWD gibt amtliche Warnung für NRW heraus – „Kann gefährlich werden“

Der Sommer ist da – und zeigt sich von seiner besten Seite. Dennoch hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung für fast ganz NRW herausgegeben.

Update vom 17. Juni, 8.41 Uhr: Nach dem heißen Wochenende in NRW sind die Temperaturen mittlerweile wieder gesunken. Doch es deutet sich aktuell eine weitere massive Hitzewelle an, die auch Deutschland mit voller Wucht treffen könnte.

Update vom 14. Juni, 10.57 Uhr: Zu der Hitze-Warnung des DWD ist nun auch eine sogenannte „Vorabinformation Unwetter“ für weite Teile von NRW hinzugekommen. Das bedeutet, dass in diesen Regionen „gebietsweise unwetterartige Gewitter mit Starkregen bis 40 l/qm“ erwartet werden. Lokal eng begrenzt sei auch extremes Unwetter mit noch heftigerem Starkregen und schweren Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen. Vereinzelt seien auch orkanartige Böen bis 110 km/h möglich. Allerdings gebe es noch Unsicherheiten bezüglich der Zugbahn der Gewitter.

Transparenzhinweis

Dieser Text wurde erstmals am 12. Juni veröffentlicht und wurde bis zum Tag der DWD-Warnung am 14. Juni laufend aktualisiert.

Update vom 14. Juni, 8.10 Uhr: NRW steht der bisher heißeste Tag des Jahres bevor. Laut DWD liegen die Höchsttemperaturen am Samstag zwischen 30 und 34 Grad. Es wird schwülheiß. Die Wetter-Experten haben für fast alle Regionen in NRW eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben – nur der Kreis Höxter im äußersten Osten ist auf der Warnkarte nicht lila eingefärbt.

Von 11 bis 19 Uhr erwartet der DWD eine starke Wärmebelastung in NRW. Dies sei vor allem für alte und pflegebedürftige Menschen extrem belastend. Die Hitze könne für den menschlichen Körper gefährlich werden. „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“, raten die Meteorologen.

Später am Tag kann es dann zu kräftigen Gewittern mit Starkregen kommen. Lokal sind laut DWD Unwetter möglich.

Update vom 13. Juni, 9.33 Uhr: Es wird heiß in NRW. Inzwischen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnung vor Hitze auf fast alle Städte und Landkreise ausgeweitet – und verlängert. Nur der Kreis Höxter im Osten von NRW ist von der Wetter-Warnung am Freitag (noch) nicht betroffen. Der DWD warnt in einigen Regionen bereits ab Freitag, 11 Uhr, vor „starker Wärmebelastung“, die alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten könne. Ab Samstag, 11 Uhr, wird die Hitze-Warnung dann auf nahezu alle Kommunen ausgeweitet. Sie gilt bis 19 Uhr – dann erhöht sich auch die Unwetter-Gefahr.

Schon am Freitagabend und in der Nacht sind an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden mit geringer Wahrscheinlichkeit kurze Hitzegewitter möglich. Am Samstag muss dann im Tagesverlauf mit kräftigen Gewittern und Starkregen gerechnet werden. Auch Hagel und Sturmböen sind möglich. Im Osten von NRW werden die Gewitter erst am Abend erwartet.

Amtliche Wetter-Warnung für NRW – „Kann gefährlich werden“

[Erstmeldung] Hamm - Nach einem verregneten und grauen Pfingstwochenende dreht der Sommer wieder auf. Schritt für Schritt klettern die Temperaturen in dieser Woche nach oben. Höhepunkt ist Freitag, 13. Juni. „In Nordrhein-Westfalen herrscht Hochdruckeinfluss. Von Südwesten wird allmählich deutlich wärmere Luft herangeführt“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Doch es gibt auch eine Warnung.

Denn die Temperaturen erreichen am Freitag bis zu 33 Grad. Für die einen Grund zur Freude, andere hingegen kann dies enorm belasten. Deshalb hat der DWD eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Betroffen sind der Süden und die Mitte von NRW. Die Warnung gilt am Freitag von 11 bis 19 Uhr. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, heißt es in der Warnmeldung vom DWD.

Weiter erklären die Meteorologen: „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“ In einigen Städten droht eine sogenannte Tropennacht. Das bedeutet, dass die Temperaturen in der Nacht zu Samstag mancherorts nicht unter 20 Grad fallen werden.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Der DWD nennt es die „erste kurze Hitzewelle des Jahres“. Die Betonung liegt auf „kurz“, denn schnell wird es ungemütlich beim Wetter. Bereits am Samstag drohen teils kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Laut DWD besteht Unwettergefahr, während die Temperaturen teils noch bei 34 Grad liegen. Am Sonntag fallen die Höchstwerte dann schlagartig ab: In Hochlagen werden maximal 19 Grad erwartet.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Jan Eifert | Deutscher Wetterdienst (DWD)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare