Unwetter-Gefahr am Wochenende

Hitzewelle rollt auf NRW zu – Wetter-Experten warnen aber schon vor dem Gewitterknall

Die erste kurze Hitzewelle des Jahres rollt auf NRW zu. Bis zu 34 Grad sind drin. Aber der Deutsche Wetterdienst warnt: Schon am Wochenende besteht Unwetter-Gefahr.

Update vom 13. Juni, 15 Uhr: NRW steht der heißeste Tag des Jahres bevor. Nachdem die Temperaturen am Freitag mancherorts schon die 30-Grad-Marke geknackt haben, werden die Höchstwerte am Samstag noch einmal höher liegen. „Dann erwarten wir im ganzen Land verbreitet über 30 Grad“, sagt eine DWD-Meteorologin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Werte bis 34 Grad seien keine Seltenheit. Selbst in den Höhenlagen des Sauerlands sollen die Temperaturen auf 27 bis 29 Grad steigen. Doch mit der Hitze kommt auch die Unwetter-Gefahr.

Erste Hitzegewitter bereits am Freitag möglich

Denn der DWD erwartet am Samstag starke Gewitter mit Starkregen. „Lokal auch Hagel und Sturmböen möglich“, heißt es in der Prognose. „Die Luftmassen werden immer feuchter, es wird zunehmend schwül.“ Die ersten Hitzegewitter werde es vermutlich schon am Freitag an der Grenze zu Belgien geben. Bis zum Samstagabend könnten sich die Gewitter im ganzen Land ausbreiten.

[Erstmeldung] Hamm - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Freitag, 13. Juni, in einigen Regionen von NRW vor Hitze. Hoch „Xara“ bringt die „erste kurze Hitzewelle des Jahres“, so die Meteorologen. Die Höchstwerte liegen zwischen 29 und 33 Grad am Freitag und bis 34 Grad am Samstag. Wer jetzt voller Vorfreude einen Ausflug zum See oder ins Freibad plant, sollte allerdings vorsichtig sein. Denn „Xara“ bleibt nicht allzu lange und macht schnell Platz für feuchtere Luftmassen. „Das ruft Gewitter auf den Plan“, warnt der DWD.

Am Freitag wird das Wetter verbreitet noch sonnig und trocken sein in NRW. „Am Freitag ist XARA bei uns meist noch kräftig genug, um den Deckel drauf und die Gewitterwolken in Schach zu halten“, erklären die Meteorologen vom DWD. Am Samstag hingegen werden sich laut Prognose im Tagesverlauf immer mehr Wolken und Schauer bilden. Die Folge: Gewitter, Starkregen, Sturmböen. Der DWD spricht von Unwettergefahr.

Unwetter-Gefahr in NRW – nach der Hitzewelle

Dazu wird es schwül und heiß sein bei Höchstwerten zwischen 29 und 34 Grad. Auch in der Nacht zu Sonntag könnte es mancherorts noch knallen. „Am Sonntag weitet sich das Gewittergeschehen in den Osten und Südosten aus, während im Westen und Südwesten unter wieder zunehmenden Hochdruckeinfluss bereits wieder eine Beruhigung einsetzt“, so die Wetter-Experten.

Dann sind nur noch einzelne Gewitter möglich, zum Abend hin lassen die Schauer und Gewitter am Sonntag dann nach. Die Temperaturen sinken teils um 10 Grad ab. In NRW liegen die Höchstwerte zwischen 22 und 26 Grad, in Hochlagen nur noch bei 19 Grad. Die Nacht zu Montag wird dann etwa in der Eifel mit 8 Grad wieder etwas frischer. Doch die 10-Tage-Prognose des DWD zeigt: Die Temperaturen pendeln sich in der kommenden Woche zwischen 20 und 25 Grad ein.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

„In der neuen Woche nimmt der Hochdruckeinfluss überall wieder zu, wobei die Temperaturen außer ganz im Norden meist im sommerlichen Bereich verweilen. In den Nächten kühlt es wieder deutlicher ab, sodass durchgelüftet werden kann. Neuerliche Hitze steht dann erst einmal nicht mehr ins Haus“, lautet die Prognose der Experten.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / CHROMORANGE

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