Wuppertal

Peugeot fährt drei Menschen in der Silvesternacht an – Fahrer flüchtet

In Wuppertal wurden in der Silvesternacht drei Personen von einem Peugeot angefahren und verletzt. Das Auto wurde verlassen in einer Seitenstraße gefunden.

Wuppertal – Kurz nach dem das neue Jahr eingeläutet wurde, kam es in Wuppertal (NRW) zu einem schweren Unfall mit drei Verletzten. Ein Peugeot erfasste drei feiernde Personen, darunter eine Jugendliche (15). Der Fahrer flüchtete danach vom Unfallort. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Drei Feiernde in Wuppertal angefahren und schwer verletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen war der blaue Peugeot 106 in der Silvesternacht um 0:07 Uhr auf der Friedrich-Engels-Allee in Wuppertal in Richtung Elberfeld unterwegs. „In Höhe der Hausnummer 321 kam es zur Kollision mit einem männlichen, 44-jährigen Passanten, der vom südlich gelegenen Grünstreifen auf die Fahrbahn getreten war“, teilt die Polizei mit.

Der Peugeot kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf einem Parkstreifen erfasste das Auto dann noch eine dort stehende 44 Jahre alte Frau sowie eine 15-jährige Jugendliche. Der 44-jährige Mann kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Auch die Frau und die Jugendliche wurden so schwer verletzt, dass sie stationär in einer Klinik behandelt werden müssen.

Der Peugeot wurde kurz nach dem schweren Unfall verlassen aufgefunden.

Polizei findet verlassenen Peugeot in Seitenstraße

Der Peugeot-Fahrer flüchtete direkt nach den Kollisionen vom Unfallort. Die Polizei fand das Auto kurz darauf in einer nahegelegenen Seitenstraße. Doch vom Fahrer fehlte jede Spur. Der Peugeot 106 wurde sichergestellt. Auch der Halter ist inzwischen bekannt. Die Suche nach dem Fahrer dauert aktuell aber noch an, so die Polizei.

Die Polizei in Wuppertal musste in der Silvesternacht auch noch überörtliche Hilfe leisten. Bei schweren Ausschreitungen in Solingen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen. Hierbei wurde Unterstützung aus Wuppertal und Remscheid angefordert. Auch in anderen NRW-Städten gab es an Silvester Böllerwürfe und andere Attacken auf Einsatzkräfte. (bs/ots)

Rubriklistenbild: © Christoph Petersen/WupperVideo

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