Viele Modernisierungen

Preiserhöhung im Allwetterzoo Münster – der Besuch wird 2024 teurer

Der Allwetterzoo Münster erhöht im Jahr 2024 die Preise. Der Eintritt wird teurer – doch das ist nicht die einzige Änderung im Tierpark.

Münster - 2023 war für den Allwetterzoo Münster ein Jahr, in dem sich viel getan hat. Es gab einige neue Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten. Jetzt zieht der Zoo die Preise an. Anfang 2024 wird es für Besucher teurer.

Die Preissteigerung gilt für alle Kartenkategorien. Als Beispiel nennt der Zoo das Tagesticket für einen Erwachsenen. Ab Januar 2024 kostet diese 23,90 Euro statt 21,90 Euro. Die Familienjahreskarte wird 219 Euro kosten. „Im NRW-weiten Preisvergleich liegt der Allwetterzoo Münster trotz der Anhebung weiterhin im guten Mittelfeld, während die baulichen Veränderungen deutlich zur Attraktivitätssteigerung beitragen“, heißt es vom Zoo.

„Noch nie so sehr verändert“: Zoo-Leitung zieht Bilanz

Am 18. November war der letzte Zootag. Der Aufsichtsrat und Geschäftsleitung des Allwetterzoos in Münster (NRW) haben in der letzten Sitzung Bilanz aus 2023 gezogen. Ihr Fazit: „Noch nie hat sich der Zoo so sehr verändert, wie in diesem Jahr“, heißt es vom Zoo. Damit sind beispielsweise Neueröffnungen wie das Tropenhaus „Meranti-Halle“ gemeint, das nach dem Tod von Faultier Pauli in den Fokus der Öffentlichkeit geriet.

Auch die Kernsanierung des Bärenhauses fällt darunter. „Ab Dezember können unsere Tapire und Ameisenbären auch im neuen Außengehege beobachtet werden”, erläutert Zoodirektorin Dr. Simone Schehka. Für Besucher gibt es ebenfalls eine Neuerung. Am Eingangsbereich gibt es Einblicke in den Artenschutz. Dort befindet der neue Artenschutz-Campus.

Pläne für Allwetterzoo: Das wird sich 2024 ändern

Noch mehr Neuerungen plant der Zoo im nächsten Jahr. Wie der Allwetterzoo berichtet, soll es für Besucher ein modernisiertes Gastro-Konzept am Streichelzoo geben. Auch der ehemalige Wasserspielplatz und die „baufällige“ Riesenrutsche sollen erneuert werden.

Auch weitere tierische Veränderungen stehen an. Damit Wildtiere ihr Nest nicht auf der Anlage ein Nest bauen, investiert der Zoo in eine sogenannte „Storchen-Abwehr“. Ebenfalls gibt es Pläne für einen Umbau des Giraffenhauses. Die Arbeiten sollen im Herbst 2024 abgeschlossen sein.

Viel getan und viel geplant: Allwetterzoo erhöht Preise

Ein Umbau verursacht auch immer Kosten. Diese erhöhen sich laut Allwetterzoo noch einmal durch die „allgegenwärtigen inflations- und tarifbedingten Kostensteigerungen“. „Insgesamt führt dies zu einer notwendigen Steigerung der Eintrittspreise“, erklärt die Zooleiterin.

Rubriklistenbild: © imago

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