Bombe im Boden?
Blindgänger-Verdacht in Münster: Entscheidung über Evakuierung gefallen
Der Blindgänger-Verdacht in Münster hat sich nicht bestätigt – es handelt sich nicht um eine Bombe. Eine Evakuierung des Bahnhofs ist daher nicht notwendig.
Update vom 12. Juli, 10.44 Uhr: Entwarnung in Münster: Der Verdacht auf eine Bombe hat sich nicht bestätigt. Nach Angaben der Feuerwehr hat das Team der Bezirksregierung Arnsberg an den drei Verdachtsmomenten „zivilen Schrott und alte Leitungen gefunden“. Eine Entschärfung ist daher nicht erforderlich – und damit auch keine Evakuierung rund um den Hauptbahnhof.
Arbeiten am Blindgänger in Münster – Entscheidung über Evakuierung des Bahnhofs heute
Update vom 12. Juli, 9.12 Uhr: Die Arbeiten am möglichen Blindgänger an der Achtermannstraße in Münster sind am Morgen gestartet, wie die Feuerwehr mitteilte. Solle sich bei der Freilegung des Verdachtspunktes herausstellen, dass es sich tatsächlich um eine Bombe handelt, würde es im Umkreis von 250 Metern eine Evakuierung geben. Davon wäre auch der Hauptbahnhof sowie sie Bundespolizeiinspektion Münster betroffen. Die Feuerwehr rechnet gegen Mittwochmittag mit einem Ergebnis.
Blindgänger-Verdacht: Evakuierung des Hauptbahnhofs Münster möglich
Münster – Bewohner in Münster (NRW) müssen sich vielleicht bald auf eine Evakuierung gefasst machen. Auch Reisende könnten davon betroffen sein. Wie die Stadt mitteilt, hätten „Kampfmittelüberprüfungen in der Achtermannstraße auf der Rückseite des Hotels Kaiserhof“ einen Hinweis auf einen möglichen Blindgänger ergeben. Eine Gefahr besteht aktuell nicht, es sollen aber weitere Nachforschungen angestellt werden.
Mögliche Bombe in der Nähe des Hauptbahnhofs in Münster entdeckt
Demnach werde der „Verdachtspunkt“ am Mittwoch, 12. Juli, freigelegt. „Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld erforderlich ist, wird sich erst nach der Öffnung des Verdachtspunktes klären“, erklärt die Stadt Münster. Besonders pikant: Auch der Hauptbahnhof, also Münsters Hauptverkehrsader, und die Bundespolizeiinspektion Münster würden innerhalb eines möglichen Evakuierungsradius von 250 Metern liegen und somit gesperrt werden.
„Falls Sperrungen und weitere Maßnahmen notwendig werden, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, via Social Media und die Warnapp ‚NINA‘“, teilt die Stadt mit. Auch auf wa.de wird es alle relevanten Informationen geben. „Falls eine Evakuierung notwendig werden sollte, wird eine Notbetreuungsstelle eingerichtet werden“, erklärt die Stadt Münster abschließend.
Bereits im April 2023 war eine 250-Kilo-Bombe in Münster gefunden worden. Experten überprüften sie anschließend und entschieden sich dazu, sie nicht zu entschärfen. Anders verhielt es sich Ende Juni: Bei Sondierungen stieß man ebenfalls auf zwei 250-Kilo-Fliegerbomben. Rund 2800 Anwohner wurden in Münster evakuiert.

