NRW

250-Kilo-Bombe in Münster gefunden - Entscheidung über Evakuierung gefallen

In Münster in NRW wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Sprengstoff-Experten haben sie geprüft. Sie muss nicht entschärft werden.

Update vom 18. April: An der Thierstraße in Münster-Hiltrup ist bei der Freilegung eines Verdachtspunktes eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden worden. Da es sich aber um einen sogenannten Bodendetonierer handelt, muss sie nicht entschärft werden, wie die Stadt auf Twitter mitteilte: „Es sind keine Maßnahmen erforderlich“. Bodendetonierer sind Weltkriegsbomben, die während des Kriegs zwar detoniert sind, aber erst, nachdem sie zum Teil mehrere Meter tief in den Boden eingedrungen waren.

250-Kilo-Bombe in Münster gefunden - keine Entschärfung und Evakuierung nötig

[Erstmeldung vom 13. April] Münster - In Münster wurde offenbar ein Blindgänger gefunden. Hinweise dazu ergab eine Kampfmittelüberprüfung an der Thierstraße im Ortsteil Hiltrup. Der Verdachtspunkt soll zeitnah überprüft werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Münster.

Ob es sich dabei tatsächlich um einen Blindgänger handelt, wird sich am Dienstag, 18. April 2023, zeigen. Dann soll der Verdachtspunkt im Ortsteil von Münster freigelegt werden. Eine mögliche Evakuierung der betroffenen Stelle kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Eine Entscheidung darüber soll nach der Öffnung fallen.

Möglicher Blindgänger in Münster gefunden - Verdachtspunkt soll freigelegt werden

Für den Termin hat die Stadt Münster vorsorglich eine Notbetreuungsstelle sowie ein Bus-Shuttle für die betroffenen Anliegenden am Parkplatz des Preußen-Stadions eingerichtet.

Falls weitere Maßnahmen erforderlich sind, kündigte die Stadt an, darüber über soziale Medien, auf der Homepage oder über die Warnapp NINA zu informieren. Es ist nicht der erste Blindgänger in Münster, der 2023 entdeckt wurde. Im Januar wurde eine 50 Kilogramm schwere Sprengbombe gefunden.

Rubriklistenbild: © Stadt Münster/Twitter

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