Warnung im Münsterland
Zwei Fliegerbomben in Münster: Blindgänger sind entschärft
Im Mauritzviertel in Münster gab es einen Kampfmittelfund. Bei Sondierungen stieß man auf zwei 250-Kilo-Fliegerbomben. Rund 2800 Anwohner wurden evakuiert.
Update vom 29. Juni, 17.41 Uhr: Die Blindgänger in Münster sind entschärft. Die Nina-App hat entwarnt - die Kampfmittel wurden beseitigt. Die Sperrungen rund u die Alerdinckstraße werden aufgehoben.
Update vom 29. Juni, 17 Uhr: Die Entschärfung der beiden Blindgänger hat begonnen. Bei der Evakuierung soll es keine Probleme gegeben haben.
Zwei Fliegerbomben in Münster: Entschärfung der Blindgänger hat begonnen
Update vom 29. Juni, 15.28 Uhr: Entwarnung am dritten Verdachtspunkt. Es bleibt bei zwei gefundenen Fliegerbomben in Münster.
Update vom 29. Juni, 14.22 Uhr: Es wurde eine weitere britische 250-Kilo-Fliegerbombe an der Alerdinckstraße im Mauritzviertel gefunden. Am Evakuierungsradius ändert sich nichts. Betroffene können sich ab 14.30 Uhr an der Betreuungsstelle in der Dreifachsporthalle an der Manfred-von-Richthofen-Straße einfinden. Die Sondierung eines weiteren Verdachtspunkts läuft noch.
Fliegerbombe in Münster: Evakuierung von 2800 Anwohnern läuft
Update vom 29. Juni, 13.34 Uhr: Jetzt hat die Stadt Münster nähere Informationen zu dem Blindgänger im Mauritzviertel mitgeteilt. Demnach ist eine britische 250-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden worden. Sie wird noch heute entschärft. „Die Sondierung der zwei weiteren Verdachtspunkte läuft noch“, heißt es weiter.
Die Sperrung und Evakuierung des 250-Meter-Radius um die Fundstelle hat bereits begonnen. Rund 2800 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen. Betroffen von Sperrungen sind auch der Dortmund-Ems-Kanal sowie die Brücken „Prozessionsweg“ und „Zum Guten Hirten“.
Die Stadt teilt mit, dass für Betroffene ab 14.30 Uhr eine Betreuungsstelle in der Dreifachsporthalle an der Manfred-von-Richthofen-Straße eingerichtet ist. Sie werden durch Lautsprecherdurchsagen und über die NINA-Warn-App informiert. Zusätzlich wurde ein Info-Telefon geschaltet, das unter 0251/492-9999 erreichbar ist.
Update vom 29. Juni, 13.15 Uhr: Aus der Kampfmittelüberprüfung wurde ein Kampfmittelfund: Im Bereich der Alerdinckstraße in Münster-Mauritz wurde ein Blindgänger gefunden. Das teilte die Feuerwehr soeben mit. Die Stadt hatte angekündigt, dass der Evakuierungsbereich in einem 250-Meter-Radius um den Verdachtspunkt in der Alerdinckstraße liegt. Nähere Informationen zu den betroffenen Adressen liegen noch nicht vor. Für Betroffene ist eine Notbetreuungsstelle in der Dreifachsporthalle Ost an der Manfred-von-Richthofen-Straße gegenüber des Stadbad Ost eingerichtet.
Im betroffenen Bereich ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Inwieweit Straßen, der Dortmund-Ems-Kanal und zwei Brücken gesperrt werden, ist noch nicht bekannt.
[Erstmeldung] Münster – Im Mauritzviertel in Münster (NRW) besteht der Verdacht eines Blindgängers in der Alerdinckstraße. Dies geht aus mehreren Hinweisen hervor, wird jedoch im Laufe des Donnerstags, 29. Juni, durch eine Freilegung genauer überprüft. Ob es letztlich zu einer Entschärfung und Evakuierung der Anwohner des Viertels kommt, wird erst nach Öffnung der Verdachtspunkte klar sein.
Blindgängerverdacht: Entschärfung und Evakuierung in Münster möglich
Sollte sich der Verdacht bestätige, müsste eine Evakuierung in einem Radius von 250 Metern stattfinden. Und das trifft dann nicht nur die Anwohner der anliegenden Straßen. Denn: In dem Gebiet liegt auch der Dortmund-Ems-Kanal sowie zwei Brücken für den Straßenverkehr. Bei einer Evakuierung müsste sowohl der Schiffsverkehr auf dem Kanal als auch die beiden Brücken für den Stadtverkehr vorübergehend gesperrt werden.
Blindgängerverdacht in Münster: Stadt und Warn-App informieren
Falls es zu Sperrungen und weiteren Maßnahmen kommen sollte, informiert die Stadt Münster auf ihrer Website und auf den Social Media Kanälen. Auch die App NINA wird Alarm schlagen, sobald es zu einer Evakuierung oder weiteren Maßnahmen im Bereich des Mauritzviertels kommen sollte. Für betroffene Anwohner wird es eine Notbetreuungsstelle in der Sporthalle Ost (Dreifachsporthalle) an der Manfred-von-Richthofen-Straße 56 geben – sofern diese ihre Häuser und Wohnung während einer möglichen Evakuierung verlassen müssen.
Kürzlich gab es bereits den Verdacht eines Blindgängers in Münster. Im Kesslerweg wurde eine Stelle freigelegt und genauer untersucht. Statt eines Blindgängers fanden die Arbeiter lediglich Schrott im Erdboden – es wurde eine Entwarnung ausgesprochen und die Straßen im Gewerbegebiet wurden nicht gesperrt.
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