Straßen gesperrt
Sprengbombe in Münster gefunden – dennoch gibt es Entwarnung: keine Evakuierung nötig
Bei dem möglichen Blindgänger in Münster handelte es sich um eine amerikanische Sprengbombe. Dennoch gab es Entwarnung. Eine Evakuierung ist nicht notwendig.
Update vom 6. September, 11.17 Uhr: Bei den Freilegungsarbeiten an der Weißenburgstraße in Münster hat sich herausgestellt: Bei dem Blindgänger handelte es sich um eine amerikanische 250-Kilogramm-Sprengbombe. Dennoch gibt die Feuerwehr Münster Entwarnung, denn: Die Bombe sei bereits während des Zweiten Weltkriegs im Boden detoniert worden – „also ein Bodendetonierer“, heißt es.
Weil keine Gefahr von dem Kampfmittel ausgeht, bedeutet das wiederum: Es ist weder eine Evakuierung des Bereichs noch eine Entschärfung notwendig. Die Feuerwehr gab gegen 11 Uhr Entwarnung.
Möglicher Blindgänger in Münster: Beinahe-Unfälle wegen Sperrung rechtzeitig vermieden
Update vom 6. September, 9.13 Uhr: In Münster ist die Weißenburgstraße für die Freilegung des möglichen Blindgängers wie angekündigt gesperrt – die Arbeiten laufen. Die Feuerwehr in Münster ist vor Ort und weist die Bevölkerung noch einmal ausdrücklich auf die Sperrung hin. Bereits in den ersten Stunden hätten erste Beinahe-Unfälle „gerade noch vermieden werden“ können, schreibt die Feuerwehr auf X (vormals Twitter). „Diese Sperrung dient eurer Sicherheit.“
Möglicher Blindgänger in Münster: Entscheidung über Evakuierung von 1500 Personen am Mittwoch
Münster - Nur wenige Tage, nachdem sich ein Bombenverdacht in Münster nicht bestätigt hatte, kam es in der Stadt in NRW erneut zu einer möglichen Blindgänger-Entdeckung. Während Arbeiten in der Weißenburgstraße im Rahmen des Breitbandausbaus für das Geistviertel wurde der eventuelle Fund gemacht. Der Verdachtspunkt soll am Mittwoch, 6. September, freigelegt werden. Dann entscheidet sich, ob es zu einer Evakuierung kommen wird. Auswirkungen hat der Blindgänger-Verdacht aber auf jeden Fall.
Möglicher Blindgänger in Münster: Straße gesperrt – Bewohner von Seniorenheim werden verlegt
Denn klar ist: Für die Arbeiten an dem Verdachtspunkt wird die Einmündung der Weißenburgstraße in die Metzer Straße ab etwa 7 Uhr für den Verkehr gesperrt, teilte die Stadt Münster mit. Ob es zu einer Entschärfung kommt, wird erst dann klar sein, wenn die mögliche Blindgänger freigelegt ist.
In dem möglichen Evakuierungsradius von 250 Metern sind nach Angaben der Stadt rund 1500 Personen gemeldet. In diesem Bereich liegt auch das Johanniter-Stift. Da es für die Bewohner des Seniorenheims keine kurzfristige Lösung geben kann, werden die bettlägerigen Bewohner unabhängig davon, ob evakuiert werden muss oder nicht, am 6. September bereits frühmorgens in andere Einrichtungen verlegt. Für alle anderen Senioren in dem Wohnheim wird ein Tagesausflug organisiert.
Dazu liegt ebenso die Primus-Schule an der Grevingstraße im 250-Meter-Radius um den Verdachtspunkt. Der Plan ist, dass der Schulbetrieb dort um 11 Uhr beendet wird.
Wichtig für alle Betroffenen heißt es seitens der Stadt: „Falls die Feuerwehr die Umgebung im Geistviertel evakuieren muss, wird für Betroffene eine Betreuungsstelle im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland eingerichtet. Auch ein Busshuttle von der Haltestelle Heilig-Geist-Kirche an der Metzer Straße würde in dem Fall angeboten, Linienbusse würden umgeleitet.“

