Bundesparteitag in Essen
„Mit Tritten traktiert“: Zwei Polizisten bei Anti-AfD-Demo schwer verletzt
100.000 Demonstranten stellen sich in Essen dem AfD-Parteitag entgegen. Erwartungsgemäß kommt es zu Krawallen. Zwei Polizisten werden schwer verletzt.
Essen – Die Vorzeichen waren deutlich: Rund um den AfD-Parteitag in Essen wird es zu Ausschreitungen kommen. Bis zu 100.000 Gegendemonstranten sollen über das Wochenende (28. bis 30. Juni) in der Ruhrgebietsstadt protestieren. Manche Linksextreme absolvierten gar spezielle Trainings, um die Veranstaltung zu stören. Und die Krawalle ließen nicht lange auf sich warten: Bereits am Morgen krachten Demonstranten und Polizei aufeinander. Mehrere Kräfte wurden dabei zum Teil schwer verletzt.
Polizisten am Rande des AfD-Parteitages schwer verletzt
Unbekannte haben zwei Polizisten im Umfeld des AfD-Parteitages in der Grugahalle in Essen gegen den Kopf getreten. Die Beamten gaben einem Politiker gerade Geleitschutz, wie die Polizei Essen mitteilt. „Noch am Boden liegend wurden die Beamten mit Tritten traktiert“, schreiben die Einsatzkräfte. Die Polizisten wurden dabei schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sieben ihrer Kollegen wurden bei dem Angriff glücklicherweise nur leicht verletzt.
Inmitten der vielen Menschen konnten die Angreifer unerkannt fliehen. Die Ermittler werten jetzt Videoaufnahmen auf, um die Täter möglicherweise so identifizieren zu können. Außerdem sucht die Polizei dringend Zeugen, die Hinweise zu den Tätern machen können. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0201 829 0 mit der Polizei Essen in Verbindung zu setzen.
Demonstranten behindern AfD-Parteitag in Essen massiv
Die vielen Demonstranten haben die Durchführung des AfD-Parteitages am Samstag (28. Juni) mehrfach gestört. Teilweise wurden Delegierte der Rechtspopulisten umkreist und eingekesselt. Die Polizei musste die Parteien immer wieder voneinander trennen, um mögliche Handgreiflichkeiten zu verhindern. Einmal war ein AfD-Politiker jedoch schneller – und biss einem Demonstranten offenbar ins Bein.
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