Wahl am 14. September
Kommunalwahl 2025: Wähler erhalten in NRW gleich mehrere Wahlzettel
Bei der NRW-Kommunalwahl öffnen am Sonntag, 14. September, die Wahllokale und Wähler können auf dem Wahlzettel ihre Stimme abgeben. Wie sehen die Stimmzettel aus?
Hamm - Bürger in Nordrhein-Westfalen sollten sich den 14. September 2025 vormerken. An diesem Tag findet die Kommunalwahl statt. Egal ob im Wahllokal oder per Briefwahl – Wähler geben ihre Stimme auf einem Wahlzettel ab. Davon gibt es bei der Kommunalwahl gleich mehrere.
Bei der Kommunalwahl in NRW hat jeder Wahlberechtigte die Möglichkeit, seine Stimme abzugeben – entweder in Wahllokal oder vorab per Briefwahl. Dazu müssen die Wähler auf dem entsprechenden Stimmzettel ein Kreuzchen an gewünschter Stelle machen. Wichtig: Anders als bei der Bundestagswahl gibt es keine Zweitstimme. Auf jedem Stimmzettel darf also nur ein Kreuz gemacht werden.
Wahlzettel zur Kommunalwahl 2025 in NRW: Wie sehen sie aus?
Aufgebaut sind die Wahlzettel nach einem bestimmten Prinzip. Die Parteien, Wählergruppen und Einzelkandidaten werden untereinander aufgelistet. Links daneben finden die Wähler das Feld für das Kreuzchen.
Die Wahlzettel zur Kommunalwahl sind in der Regel bunt. Wie genau die Farbgestaltung der Wahlzettel ausfällt, können die Kommunen selbst entscheiden. Verbindliche Vorgaben der Landesregierung gibt es nicht, informiert eine Sprecherin der Landeswahlleiterin gegenüber wa.de. Außerdem haben die Stimmzettel ein Loch oder eine abgeschnittene Ecke, die sehbehinderten Menschen ermöglichen, selbstständig zu wählen.
Wie viele Stimmzettel gibt es bei der Kommunalwahl in NRW?
Wähler in NRW müssen bei der Kommunalwahl gleich mehrere Kreuzchen setzen. Die genaue Anzahl ist abhängig vom Wohnort. Wählern können bis zu sechs Wahlzettel gleichzeitig vorliegen. Denn: Bei der Kommunalwahl werden mehrere Ämter gewählt und für jede Wahl gibt es einen separaten Stimmzettel.
Neben dem Bürgermeister werden nämlich in kreisfreien Städten wie Bochum auch Stadträte und Bezirksvertretungen gewählt. In kreisangehörigen Städten hingegen, dazu gehören beispielsweise Arnsberg und Marl, geben Wähler ihre Stimme zusätzlich zum Bürgermeister auch für den Kreistag, Stadtrat sowie Landrat ab.
Gemeinden wählen anstelle des Stadtrats den Gemeinderat. Hinzu kommen könnte außerdem noch ein Stimmzettel für das Ruhrparlament, das betrifft diejenigen, die im entsprechenden Einzugsgebiet wohnen. Zuletzt kommt noch die Wahl des Integrationsrats hinzu – ebenfalls ein gesonderter Stimmzettel. Diese gewählten Gremien vertreten Personen, die wegen ihrer Staatsangehörigkeit nicht zur Wahl von Stadtrat oder Bürgermeister berechtigt sind.
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